{"id":9302,"date":"2016-09-04T11:02:02","date_gmt":"2016-09-04T09:02:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kpddrava.at\/?p=9302"},"modified":"2016-09-04T11:02:28","modified_gmt":"2016-09-04T09:02:28","slug":"simona-borstner","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kpddrava.at\/?p=9302","title":{"rendered":"Simona Borstner &#8211; Sr."},"content":{"rendered":"<p>Na\u0161a nekdanja lutkarca Simona Borstner je v soboto 3. septembra stopila v samostan &#8222;Schulschwestern von Unserer Lieben Frau&#8220; v Auerbachu v Nem\u010diji. Na novi \u017eivljenski poti ji \u017eelimo mnogo lepih in sre\u010dnih do\u017eivetij. Bog naj Te spremlja, draga Simona!<\/p>\n<header class=\"article__header push--bottom\">\n<h1 class=\"article__headline\">Pogovor za Kleine Zeitung: 4. 9. 2016<\/h1>\n<h1 class=\"article__headline\">&#8222;Ich wurde von Gott gerufen&#8220;<\/h1>\n<p class=\"article__lead push-half--bottom brand-font\">Simona Borstner (20) hat ihre Facebook-Seite gel\u00f6scht und ihr Handy abgedreht. Seit Samstag ist sie Ordensschwester in Bayern.<\/p>\n<\/header>\n<div class=\"article__share cf\"><\/div>\n<figure class=\"article__figure picture\"><img decoding=\"async\" class=\" lazyloaded\" title=\"Simona Borstner mit Vater Gottfried und Mutter Gabriele \/ Bild: Rosina Katz-Logar\" src=\"http:\/\/static.kleinezeitung.at\/images\/uploads_520\/2\/3\/d\/5079613\/70762E7D-702B-460F-95EF-DE9F9AE82A3C_v0_h.jpg\" alt=\"Simona Borstner mit Vater Gottfried und Mutter Gabriele\" \/><figcaption class=\"push-half--top picture__text\">Simona Borstner mit Vater Gottfried und Mutter Gabriele <span class=\"picture__credit\">\u00a9\u00a0Rosina Katz-Logar<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"article__aside article__aside--inside js-article-aside-desktop\">\n<div id=\"sas_22373\" class=\"js-ad ad\" data-ad-id=\"22373\" data-ad-wmin=\"1024\">\n<div id=\"sasDivContainer_5767710\" class=\"\"><\/div>\n<p><em>&#8222;Liebe Facebookfreunde! Ab morgen werde ich meine \u201eOnlinezelte\u201c abbrechen. Denn der liebe Gott hat mich gerufen ihm ganz nachzufolgen und zwar als Ordensschwester. Dar\u00fcber freue ich mich sehr und w\u00fcnsche euch allen Gottes reichsten Segen. Ich bete f\u00fcr euch und danke f\u00fcr alles! Gesegnete Gr\u00fc\u00dfe!\u201c<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Mit diesen Worten verabschiedete sich <strong>Simona Borstner<\/strong> (20) aus der Pfarre Neuhaus\/Suha am Freitag von ihren Facebook-Freunden. Ab sofort ist sie auch telefonisch nicht mehr erreichbar, wird ihren Namen \u00e4ndern und fr\u00fchestens in drei Jahren wieder daheim anzutreffen sein.<br \/>\nDer Grund ist ungew\u00f6hnlich. Simona Borstner wurde n\u00e4mlich gestern, Samstag, in Auerbach in Bayern in Anwesenheit des Bamberger Erzbischofs <strong>Ludwig Schick<\/strong> und zahlreicher Verwandten und Gl\u00e4ubigen aus ihrer Heimatpfarre als Ordensschwester der \u201eSchulschwestern von Unserer Lieben Frau\u201c eingekleidet.<\/p>\n<p>Aufgewachsen ist die Novizin gemeinsam mit ihren f\u00fcnf Geschwistern in einer sehr religi\u00f6sen Familie und hat das Leben im kleinen Dorf von Anfang an mitgestaltet. Zun\u00e4chst als Ministrantin, sp\u00e4ter als S\u00e4ngerin im zweisprachigen Kirchenchor, als Lektorin und Rosenkranz-Vorbeterin, als Puppentheaterspielerin im Katholischen Kulturverein Drava, als S\u00e4ngerin beim Gemischten Chor Heimatklang Bach und im Jugendgebetskreis. Im Jahre 2015 maturierte sie an der WIMO in Klagenfurt und trat im September 2015 in das Kloster der Schulschwestern ein.<br \/>\nDie <em>Kleine Zeitung<\/em> sprach mit Borstner einige Tage vor der Zeremonie, die gestern stattfand.<\/p>\n<p><em>Sie wurden mit dem Ordensgewand eingekleidet. Was bedeutet das f\u00fcr Sie?<\/em><br \/>\n<strong>SIMONA BORSTNER:<\/strong> Ich darf Braut Christi werden, ein \u00e4u\u00dferes Zeichen daf\u00fcr ist mein Ordenskleid. Ich darf das kl\u00f6sterliche Leben von allen Seiten kennenlernen: Keuschheit, Armut und Gehorsam \u00fcben. Das Gebet steht an erster Stelle. Im Gebet bittet man nicht nur f\u00fcr bestimmte Menschen, sondern f\u00fcr die ganze Kirche, ja f\u00fcr die gesamte Welt. Als Novizin werde ich einen wei\u00dfen Schleier tragen.<\/p>\n<div class=\"video_injectr_element\"><\/div>\n<p><em>Sie sagen, Sie haben eine Berufung erlebt. Wie kann man sich das vorstellen?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Jesus war seit Kindesbeinen Freund und Besch\u00fctzer, er hat mich immer wieder \u201egerufen\u201c, ganz leise und meist im Verborgenen. Sp\u00e4ter wollte ich Klosterluft schnuppern. Im Inneren merkte ich irgendwie, dass ich ohne die Ganzhingabe an Jesus nie ganz gl\u00fccklich sein k\u00f6nnte. Mir half immer das Gebet.<\/p>\n<p><em>Wie haben Ihre Familie und Freunde auf Ihre Entscheidung reagiert?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Da ich aus einem religi\u00f6sen Familienumfeld komme, war es nicht so eine \u00dcberraschung. Trotzdem: Es gab gemischte Gef\u00fchle, aber meine Freunde haben gesehen, dass ich gl\u00fccklich bin, das hat sie \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p><em>Sind Sie jetzt quasi an Gott vergeben?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Nat\u00fcrlich geh\u00f6re ich ganz ihm. In der Ehe verspricht man sich die Treue bis dass der Tod sie scheidet. Als Braut Christi findet hier mit meinem Br\u00e4utigam schon die \u201eVerlobung\u201c statt, und die Hochzeit wird dann nach dem Tod im Himmel sein.<\/p>\n<p><em>\u201eFolge mir in Armut und Einfachheit\u201c. Wie k\u00f6nnen Sie als junge Frau diesem Aufruf folgen?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Alles aufgeben, was mich von Gott trennt. Im Kloster ist man besitzlos. Das wenige, das man hat, darf man Gott schenken. Man gibt alles her, somit bin ich frei, zu geben und zu empfangen. Viele Sorgen verschwinden, Zeit und Raum f\u00fcr Gott und das Gebet wird geschaffen.<\/p>\n<p><em>Wie oft k\u00f6nnen Sie in Zukunft Ihre Familie in K\u00e4rnten besuchen? D\u00fcrfen Sie besucht werden?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Nach dem Noviziat, welches zwei Jahre dauern wird, kann ich jedes Jahr zwei Wochen auf Heimaturlaub fahren. Es ist auch m\u00f6glich, von der Familie besucht zu werden.<\/p>\n<div id=\"sas_23167\" class=\"js-ad ad--fullsize ad\" data-ad-id=\"23167\"><\/div>\n<p><em>K\u00f6nnen Sie Handy und Ihre Facebook-Seite behalten?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Nein, nichts von beiden. Es w\u00fcrde mich, ehrlich gesagt, zu sehr ablenken, so kann ich in der gewonnenen Zeit beten.<\/p>\n<p><em>Wie stark muss man sein Leben ver\u00e4ndern, um Ordensschwester sein zu k\u00f6nnen?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Ich habe schon mein bisheriges Leben aufgegeben. Aber mich selbst mit meinen Talenten, Eigenschaften, guten wie schlechten, nehme ich mit. Ich wollte schon immer die Welt verbessern. Wie kann ich die Welt \u00e4ndern? In dem ich mich \u00e4ndere.<\/p>\n<p><em>Wann werden Sie das ewige Gel\u00fcbde (ewige Profess) ablegen?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Nach den zwei Noviziatsjahren, folgen drei Jahre zeitliche Profess und darauf folgt die Ewige.<br \/>\nWelche Aufgaben werden Sie im Kloster \u00fcbernehmen?<br \/>\nBORSTNER: \u00dcberall darf ich hin-einschnuppern und werde jede Arbeit verrichten, die auch in einem normalen Haushalt anf\u00e4llt. Zum Beispiel in der K\u00fcche, als Sakristanin, im Altenheim, in der Reinigung, aber auch im Hort und im Kindergarten.<\/p>\n<p><em>Wie sind Sie zu den Schulschwestern in Auerbach gekommen?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Angekommen bin ich Ende September 2015. Ich f\u00fchlte mich sofort wie zuhause. Ich kam hierher, um mich zu pr\u00fcfen, ob der liebe Gott mich zu solch einem Leben berufen hat. Dass ich gerade diesem Orden beitrete, ist ein Zufall.<\/p>\n<p><em>Was war das f\u00fcr ein Zufall?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Eine der Schwestern hat mich vor drei Jahren beim Jugendpfingstfest in Salzburg angesprochen, als wir uns gemeinsam um das Essen angestellt haben. Wir haben unsere Mail-Adressen ausgetauscht und sind in Kontakt geblieben.<\/p>\n<p><em>Haben Sie bei den Ordensschwestern Vorbilder?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> Ja, nat\u00fcrlich. Es ist die kleine Hl. Theresia von Lisieux. Ihr Zitat, welches mich seit jungen Jahren gepr\u00e4gt hat, lautet: \u201eWenn du w\u00fcsstest wie sehr ich dich liebe, w\u00fcrdest du vor Freude weinen.\u201c<\/p>\n<p><em>Wann k\u00f6nnen Sie wieder zur heiligen Messe nach Neuhaus\/Suha kommen?<\/em><br \/>\n<strong>BORSTNER:<\/strong> So Gott will in drei Jahren, aber im Gedanken und mit dem Herzen bin ich in meinem Heimatort, denn da hat ja alles seinen Anfang genommen.<\/p>\n<section id=\"comments-container\" class=\"comments section\" data-comments-count=\"1\">\n<div id=\"sas_23728\" class=\"js-ad ad\" data-ad-id=\"23728\" data-ad-wmin=\"1024\"><\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Na\u0161a nekdanja lutkarca Simona Borstner je v soboto 3. septembra stopila v samostan &#8222;Schulschwestern von Unserer Lieben Frau&#8220; v Auerbachu v Nem\u010diji. Na novi \u017eivljenski poti ji \u017eelimo mnogo lepih in sre\u010dnih do\u017eivetij. Bog naj Te spremlja, draga Simona! 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