Tisk/Presse

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26.01.2016, 10:09 Uhr
 

Workshops rund um den Fasching

 
(Foto: KK)

NEUHAUS. „Alles Fasching“ heißt es ab sofort auch im neuen Kulturhaus “Hisa kulture“ in Schwabegg. Neben den Proben für das neue Stück „Vila Malina“, das im Februar uraufgeführt wird, laufen für die Puppentheatergruppe „Lutke Suha“ parallel Workshops, in denen kreative Faschingsdekorationen für das Kulturhaus aber auch für Zuhause entstehen.

Mit den Kindern arbeiten jeden Samstag neben dem Regisseur Richard Grilc auch Vida, Alina und Klara Logar, Christine und Victoria Meklin, Ana Grilc sowie Rosina Katz. Dass auch viele Eltern vorbeischauen, freut das Team besonders. Am Faschingssamstag werden unter Anleitung der Chefköchin Anja Kogelnik Krapfen gebacken.

20.03.2016, 23:13 Uhr
 

Gita Wandl stellt im Kulturhaus/Hiša kulture aus

 
Gita Wandl (Foto: R.Katz-Logar)

Schwabegg/Žvabek

Die aus Pudlach in der Gemeinde Neuhaus stammende Künstlerin Gita Wandl stellt im Kulturhaus Hiša kulture in Schwabegg/Žvabek mehr als 40 Kunstwerke aus.

Die Vernissage fand am Freitag, dem 18. März 2016 statt und war ein voller Erfolg. Christine Meklin –Sumnitsch vom Kulturverein Drava begrüßte die Gäste und stellte ihnen die vielseitigen Aktivitäten im Haus der Kultur vor.

 

Monika Pirker-Perdacher stellt die Kunst und die Persönlichkeit der Künstlerin Gita Wandl vor. Musikalisch umrahmte die Eröffnung der Chor Pevsko-instrumentalna skupina unter der Leitung von Jasmina Mandl.

Dabei waren OSR VD Lenart Katz, Redakteur Hubert Budai, art13 Obfrau Herlinde Sander, der Künstler Gernot Pucher, Galeristin Renate Falke, Andrea Rutar, Martin Messner, Silvo Kuschej, Alfred Meklin, Amalia Steharnig, Hans Enzersfellner uvm.

16.03.2016, 06:00 Uhr
 

Gita Wandl stellt ihre Kunstwerke bis Ende Juni aus

 
 
Wann? 18.03.2016 19:30 Uhr

Wo?Kulturhaus , 9155Schwabegg

 
 
Unter dem Motto „Aus dem Hintergrund“ zeigt Gita Wandl ihre Kunstwerke (Foto: KK)

Schwabegg: Kulturhaus | SCHWABEGG. Der Kulturverein Drava lädt am Freitag, dem 18. März, um 19:30 Uhr, zur Ausstellungseröffnung der heimischen Künstlerin Gita Wandl im Kulturhaus Hiša kulture in Schwabegg. Die Ausstellung läuft bis Ende Juni.

Oktet Suha

 

OktetSuha1

Das OKTET SUHA aus Neuhaus/Suha in Südkärnten besteht seit 1981 und
bemüht sich seit Anbeginn um die Erhaltung und Pflege des slowenischen
Volks- und Kunstliedes in Kärnten mit zwei Anliegen: einerseits altes,
authentisches Volksliedgut wieder zu beleben, andererseits aber die Kärntner
Musikszene durch moderne Liedbearbeitungen zu bereichern. Daneben finden
sich im Repertoire des Oktet Suha internationale Volks- und Kunstlieder,
geistliche Werke und Spirituals.
Mehr als 1400 Konzerte und Auftritte in Österreich und in ganz Europa, sowie
Konzerttourneen in die USA, Australien, Ukraine, Südamerika und Kanada
absolvierte das Männeroktett bisher und war bei unzähligen Radio- und
Fernsehsendungen zu sehen und zu hören. Zudem ist es Hauptveranstalter des
internationalen FESTIVAL SUHA. 11 eigene Tonträger sowie zwei Videofilme
sind bisher erschienen.
Dem OKTET SUHA wurde unter anderem der begehrte Europapreis für
Volkskunst sowie die Silberne Plakette der Republik Slowenien verliehen.

 

Kontakt
Künstlerischer Leiter: Eduard Oraže
www.oktet-suha.at

www.festival-suha.at
www.facebook.com/OktetSuha

 

 

0.01.2016, 22:40 Uhr
 

35 Jahre Oktet Suha: Jubiläumskonzert im Herbst

 

NEUHAUS. Das Sängerjahr 2015 war für das Oktet Suha arbeitsreich mit vielen Erfolgen. Bei 40 Proben und zwei Tagesseminaren wurden die Sänger vom künstlerischen Leiter Edi Oraľe auf insgesamt 45 öffentliche Auftritte in Kärnten, der Steiermark, Tirol, Slowenien sowie im Rahmen einer zehntägigen Konzertreise nach Belgien, Holland und Frankreich vorbereitet.

Die Höhepunkte

Höhepunkte waren die Einweihung des Hauses der Kultur in Schwabegg mit Bundespräsident Heinz Fischer, das 23. Festival Suha sowie die Verleihung des Einspielerpreises an Hubert Budai. Viel Beifall ernteten die Sänger bei Auftritten in Spittal, Knappenberg, Feldkirchen und Villach. In der Steiermark wirkte das Ensemble gleich bei zwei Radiosendungen mit, die im September in Hengsberg vom ORF aufgezeichnet wurden. Mehrmals gastierten sie auch in Slowenien.

 

Das Jubiläum

„2016 freuen wir uns auf unser 35-jähriges Bestandsjubiläum, das wir im Spätherbst im Rahmen eines großen Jubiläumskonzertes begehen“, blickt Jokej Logar in die Zukunft der Kleingruppe aus Südkärnten. Geplant seien weiters Studioaufnahmen und eine Jubiläumsbroschüre. Fixe musikalische Großereignisse sind am 9. April ein großes Konzert im Kulturni dom in Bleiburg, das vom ORF-Slovenski spored und Radio Koper veranstaltet und live übertragen wird, sowie Mitte Juni das 24. Festival Suha, bei dem das Oktet Suha Hauptveranstalter ist.

 

18.10.2016, 15:00 Uhr
 

Oktet Suha feiert mit Jubiläumskonzert das 35-jährige Bestehen

 
 
Wann? 22.10.2016 19:30 Uhr

Wo?Museum Liaunig, Neuhaus 41, 9155Neuhaus

 
 
Oktet Suha feiert in Neuhaus das Jubiläumskonzert (Foto: KK)

Neuhaus: Museum Liaunig | NEUHAUS. Das Oktet Suha lädt am Samstag, dem 22. Oktober um 19.30 Uhr zum Jubiläumskonzert. Mit einem Jubiläumskonzert im neuen Kultursaal des Museum Liaunig in Neuhaus wird das Oktet Suha sein 35-jähriges Bestehen feiern. Am Programm stehen unter anderem Lieder aus dem mehr als 300 Werke umfassenden Repertoar des Oktetts.

14.06.2017, 04:00 Uhr
 

25. Jubiläumsfestival auf Schloss Neuhaus

 
 
Wann? 17.06.2017 20:30 Uhr

Wo?Schloss Neuhaus, 9155Neuhaus

 
 
Das Oktet Suha lockt mit hochkarätigen Gruppen, zum 25. Festival Suha, am Samstag auf Schloss Neuhaus (Foto: KK)

Neuhaus: Schloss Neuhaus | NEUHAUS. Die Gemeinden Neuhaus und Dravograd, der Kulturverein Drava und der Christliche Kulturverband KKZ veranstalten gemeinsam mit dem Oktet Suha das „25. Festival Suha“ in Neuhaus. Das internationale und grenzüberschreitenden Jubiläumskonzert, bei dem hochkarätige Gruppen aus Slowenien, Österreich und Moskau mitwirken, findet am Samstag, dem 17. Juni auf Schloss Neuhaus statt.

 

Hochkarätige Gruppen
Beim Festival mit dabei sind die Vokalgruppe „Piccanto“ aus Salzburg, Gewinner der Großen Chance der Chöre 2015 sowie das preisgekrönte Frauenensemble „Rusalke“ aus Slowenien. Stargast des internationalen und grenzüberschreitenden Festivals ist die Vokalband „Cool & Jazzy“ aus Moskau. Auch das Oktekt Suha, wird mit dem 25. Festivalprogramm zu hören sein. Ein weiteres Highlight wird die Präsentation der neuen CD des Oktets. Beginn ist um 20.30 Uhr. Durch den Abend führt Danilo Katz. Eine Eintrittskarte für das Festival Suha kostet 20 Euro. Weitere Informationen unter: 0664/38 11 049 oder www.festival-suha.at

22.08.2016, 09:14 Uhr
 

Volksmusikanten spielten in Heiligenstadt auf

 

NEUHAUS. Mehr als 60 Volksmusikanten aus Kärnten und Slowenien spielten auf der idyllischen Wiese vor der Wallfahrtskirche in Heiligenstadt in der Gemeinde
Neuhaus auf. Besonders stark vertreten war beim nunmehr 28. Volksmusikantentreffen des Kulturvereines Drava der Musikantenstammtisch Jauntal mit Obmann Stefan Kolenik. Das Unternehmen Rutar Harmonika aus Sittersdorf stellte einige Prachtstücke seiner neuesten Harmonikakollektion aus.

 

Jüngster Teilnehmer aus Neuhaus

Durch das vierstündige Programm führte mit Witz und Humor der altbewährte Moderator Jokej Logar. Jüngster Teilnehmer war Simon Kogelnik (8) aus Neuhaus. Die Wallfahrtskirche konnte während der Veranstaltung besichtigt werden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte die Familie Franz Hirm.

Illustre Gästeschar

Zahlreiche Ehrengäste besuchten das internationale Treffen der Volksmusikanten. Darunter der Hohe UNO Repräsentant Valentin Inzko, Monsignore Dechant Ivan Olip, Pfarrer Igor Glasencnik aus Dravograd, Bürgermeister Gerhard Visotschnig, der slowenische Abgeordnete Beno Kopmajer, der Musikethnologe Engelbert Logar, Pfarrer Andrej Lampret, Ökonomierat Fric Kumer, der Pensionisten-Bezirksobmann Emmerich Skorjanz, Bleiburgs Kulturstadtrat Markus Trampusch, Pfarrgemeinderat Benjamin Malle und viele mehr.

 

 
 
10.09.2016, 12:00 Uhr
 

Aufführung des Puppentheaters Lutke Mladje

 
 
Wann? 14.09.2016 19:00 Uhr

Wo?Kulturhaus , 9155Schwabegg

 
 
Es ist humorvoll und sarkastisch zugleich (Foto: KK)

Schwabegg: Kulturhaus | SCHWABEGG. Der Kulturverein Drava lädt am Mittwoch, dem 14. September zu einer Aufführung des Puppentheaters „Lutke Mladje“ in das Kulturhaus in Schwabegg. Unter dem Titel „Animal Farm“ spielen Ana Grilc, Klara Logar und Meta Vouk unter der Regie des Puppenspiel-Weltmeisters Matija Solce ein Objekttheater der besonderen Art. Es ist humorvoll und sarkastisch zugleich und befasst sich mit hochaktuellen Themen. Dauer 35 Minuten, Eintritt frei! Das Stück ist für alle Altersstufen geeignet und enthält viele musikalische Einlagen. Beginn ist um 19 Uhr.

23.11.2016, 09:08 Uhr
 

Herbstkonzert im Landgasthaus Hafner

 
Im Veranstaltungssaal des Gasthauses Hafner fand das zweisprachige Herbstkonzert des Kulturvereines Drava statt (Foto: KK)

Der Kulturverein Drava lud zum Herbstkonzert nach Oberdorf.

OBERDORF. Im vollbesetzten Veranstaltungssaal des Gasthauses Hafner in Oberdorf fand das Herbstkonzert des Kulturvereines Drava aus der Gemeinde Neuhaus statt.
Die Sänger boten den Besuchern einen bunten Mix an Liedvorträgen verschiedenstenster Stilrichtungen. Durch das Programm führte Jakob Logar. Mitgewirkt haben auch das Ensemble Pevsko-instrumentalna skupina unter der Leitung von Jasmina Mandl, die Puppentheatergruppe Lutke Suha, das Doppelquintett Griffen, geleitet von Heidi Proßegger, das Oktet Suha und der Gemischte Chor „Roznik“ aus Mezica (SLO), dirigiert von Sara Kobolt.
Die Dorfgemeinschaft Schwabegg mit ihrer Obfrau Anita Diex stellte im Rahmen ihrer 18. Krippenausstellung ihre neuen Krippen aus.
Das Konzert besuchten auch zahlreiche Ehrengäste wie Dechant Ivan Olip, Gemeindevorstand Peter Trampusch, Kulturstadtrat Markus Trampusch, die Gemeinderäte Richard Grilc, Benjamin Malle, Peter Rupitz, Skubl Gerald und Roswitha Pudgar, Jakob Mokoru, der Obmann des Heimatklang Bach, die Direktoren Danilo Katz, Mateja Mesner, Vida Logar, Christine Meklin- Sumnitsch und Elisabeth Ouschan, Pfarrer Michael Golavcnik, der Unternehmer Hans Würfler sowie der Gastwirt Franz Steharnig.
KPD Drava Obmann Leonhard Katz, der seinen 70. Geburtstag feierte, wurde im Rahmen des Konzertes für seine großen kulturellen Verdienste geehrt.

 

 

 

11.09.2015, 14:42 Uhr
 

Erfolgreiche Konzertreise durch Europa

 

Das Oktet Suha und das Jauntal-Trio Lipusch absolvierten vom 28. August bis 6. September eine zehntägige Konzertreise durch Belgien, Holland und Frankreich. Dabei standen acht Konzerte und zwei Messen auf dem durchaus anspruchsvollen Konzertprogramm.

Treffen mit Auswanderern

Das Konzert in der EU-Metropole Brüssel wurde von der österreichischen und slowenischen Botschaft gemeinsam organisiert, wobei die Veranstalter auch viele ausgewanderte Österreicher und Slowenen begrüßen konnten. „Diese Treffen sind immer sehr berührend, da Menschen, die oft schon 30, 40 oder mehr Jahre im Ausland leben, mit einem Stück alter Heimat in Berührung kommen, die sie noch immer im Herzen tragen“, meint Jokej Logar, Organisator der Reise.

 

Auftritt in der Botschaft

In Paris gastierte das Oktet Suha zunächst auf Einladung des Kulturforums und Botschafterin Ursula Plassnik vor hochrangingen Diplomaten in den prunkvollen Räumen der österreichischen Boschaft, wo auch ein Reporterteam der Zeitung „Le Figaro“ Interesse an den Sängern zeigte.
Den Tourneereigen schlossen sie mit einem etwa einstündigen Konzert im Jardin du Luxembourg, dem Regierungspark von Paris ab, wo im „Kiosque á musique“ den ganzen Sommer über Konzerte stattfinden.

 

 
 
14.11.2016, 04:30 Uhr
 

Kulturverein lädt zum zweisprachigen Herbstkonzert

 
 
Wann? 18.11.2016 19:00 Uhr

Wo?Gasthof Hafner, Oberdorf 14, 9155Oberdorf

 
 
Das Doppelquintett Griffen freut sich auf zahlreiche Besucher beim Konzertabend (Foto: KK)

Oberdorf: Gasthof Hafner | OBERDORF. Der Kulturverein Drava lädt am Freitag, dem 18. November um 19 Uhr zum traditionellen zweisprachigen Herbstkonzert in das Gasthaus Hafner in Oberdorf. Mitwirkende sind die Puppentheatergruppe Lutke Suha, das Doppelquintett Griffen, der Gospelchor Mezica, das Oktet Suha sowie das Ensemble PIS – Pevsko-instrumentalna skupina. Das Gasthaus Hafner mit Peter Rupitz lädt zu Herbstspezialitäten. Der Eintritt ist frei.

31.01.2017, 12:00 Uhr
 

Kulturverein Drava lädt zum gemütlichen Neujahrstreffen

 
 
Wann? 04.02.2017 18:30 Uhr

Wo?Kulturhaus , 9155Schwabegg

 
 
Die Puppentheatergruppe „Lutke Suha“ gestaltet den Abend mit (Foto: KK)

Schwabegg: Kulturhaus | SCHWABEGG. Der Kulturverein Drava lädt am Samstag, dem 4. Februar zur Finissage des Hobbykünstlers Hermann Germ und zum gemütlichen Neujahrstreffen mit der Puppentheatergruppe Lutke Suha, dem Ensemble „PIS“ und dem Oktet Suha, die ein Kulturprogramm gestalten. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Kulturhaus Hiša kulture.

Albert Mesner stellt seine Kustwerke aus

 
 
Wann? 17.03.2017 19:30 Uhr

Wo?Kulturhaus , 9155Schwabegg

 
 
Albert Mesner stellt bis Ende Mai aus (Foto: KK)

Schwabegg: Kulturhaus | SCHWABEGG. Der Kulturverein Drava lädt am Freitag, dem 17. März, ab 19.30 Uhr zur Vernissage des Künstlers Albert Mesner in das Kulturhaus. Unter dem Motto „Tri – Drei“ stellt der aus Feistritz ob Bleiburg stammende Künstler seine drei Bildwelten vor. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Kvintet Donet und vom Ensemble „PIS“ des KPD Drava. Die Ausstellung läuft bis Ende Mai. Infos unter: www.kpddrava.at

 
 

Ausstellung wird bis Ende Juni verlängert

 
 
Wann? 28.06.2017

Wo?Kulturhaus , 9155Schwabegg

 
 
Messner stellt Kunstwerke noch bis Ende Juni aus (Foto: KK)

Schwabegg: Kulturhaus | SCHWABEGG. Die Ausstellung des Künstlers Albert Mesner im Kulturhaus in Schwabegg bis Ende Juni verlängert. Der aus Feistritz ob Bleiburg stammende Künstler zeigt unter dem Motto „Tri-Drei“ rund 40 Exponate in Raku- und Mischtechnik. Öffnungszeiten: Mittwochs, 19 bis 22 Uhr, Samstags von 10 bis 12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0664 55 32 845.

27. Familienfest am Kömmelgupf

 
 
Wann? 09.07.2017 11:00 Uhr

Wo?Kömmel, Bleiburg

 
 
Spiel und Spaß erwartet die jungen Besucher beim Familienfest am Kömmel (Foto: KK)

Bleiburg: Kömmel | KÖMMEL. Der Kulturverein Drava, die Viehzuchtgenossenschaft für Loibach und Umgebung, die Südkärntner Bauern und die „Kom“ veranstalten am Sonntag, dem 9. Juli das Familienfest am Kömmelgupf auf der Stiebarwiese. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit der Feldmesse das vom Ensemble „Sanje“ musikalisch umrahmt wird. Im Anschluss findet das Oldtimertreffen auf der idyllischen Stiebarwiese und das Naturspielen für Jung und Alt statt.

Bei Regen entfällt die Veranstaltung.

Volksmusik in Heiligenstadt

Volksmusik in Heiligenstadt

Am kommenden Sonntag, 13. August, ab 14 Uhr wird die idyllische Wiese vor der Wallfahrtskirche in Heiligenstadt/Sveto mesto wieder zum Treffpunkt für Musikanten und Musikliebhaber. Der Kulturverein Drava aus Schwabegg lädt zum 29. Volksmusikantentreffen, das Konzert ist dem Gedenken an Hubert Krop, dem Begründer des Treffens, gewidmet.

Der Kulturverein erwartet rund 50 Volksmusikanten aus Kärnten, der Steiermark und aus Slowenien. Jeder Musikant wird vorgestellt und erhält vom Kulturverein eine Urkunde für sein Mitwirken. Durch das Programm führt Jakob Logar, Vizeobmann des Kulturvereins Drava.

Die Wallfahrtskirche kann an diesem Tag ebenfalls besichtigt werden und für das leibliche Wohl mit feinen Speisen und Getränke sorgt Direktvermarkter Franz Hirm mit seiner Familie. Bei Schlechtwetter entfällt die Veranstaltung.
Infos gibt’s auf www.kpddrava.at oder telefonisch unter 04235/3206

© Rosina Katz-Logar

25. Festival Suha in Neuhaus

25. Festival Suha in Neuhaus
Morgen, am Samstag, 17. Juni, feiert das vom Oktet Suha ins Leben gerufene Festival Suha auf Schloss Neuhaus sein 25-Jahr-Jubiläum.

Zur Feier des Vierteljahrhunderts wird es am 17. Juni „Cool & Jazzy“ auf Schloss Neuhaus – denn die gleichnamige Vokalband aus Moskau ist der Stargast des 25. Internationalen Festivals Suha. Weiters gestalten heuer die Vokalgruppe „Piccanto“ aus Salzburg, das preisgekrönte Frauenensemble „Rusalke“ aus Slowenien und natürlich das Oktet Suha das Festivalprogramm. Die Gastgeber stellen ihr neues Programm und eine neue CD vor. Abgerundet wird das Konzert mit Musik der Gruppe PIS Žvabek vom Kulturverein Drava und dem „Dravograjski sekstet“ aus Dravograd, mit dem das Oktet Suha freundschaftlich verbunden ist. Durch den Abend wird Danilo Katz führen.

Zusammenarbeit
Eingeleitet wird das Festival mit einem Empfang im Schlossgarten, zu dem die Schlossbesitzer Eva und Herbert Liaunig, Bürgermeister Gerhard Visotschnig und die Sänger des Oktet Suha laden. Neben dem Oktet Suha als Hauptveranstalter sind die Gemeinden Neuhaus/Suha und Dravograd, der Kulturverein KPD Drava aus Schwabegg und der Christliche Kulturverband KKZ Mitveranstalter.

Kultureller Austausch
Das Miteinander der Menschen im Sinne des Europagedankens steht von Anfang an im Mittelpunkt: Das Festival führt Oktette und oktettähnliche Gruppen aus Österreich und seinen Nachbarstaaten zum kulturellen Austausch zusammen. Eine Besonderheit des Festivals: Bereits am Tag zuvor, also heuer am heutigen Freitag, dem 16. Juni, findet das grenzüberschreitende Festival mit dem gleichen Programm in der Kirche Sveti Vid im benachbarten Dravograd, Slowenien, statt. In Dravograd ist es heuer die 18. Auflage.

Am Foto: Das Oktet Suha besteht aus den Sängern Branko Kolter, Günter Weratschnig, Lenart Katz, Jokej Logar, Pepej Krop, Sigi Kolter, Pavel Olip und Franc Opetnik. Musikalischer Leiter ist seit 2007 Edi Oraže
© www.oktet-suha.at

25. Festival Suha:
Samstag, 17. Juni, 20.30 Uhr, Schloss Neuhaus
18. Festival Dravograd:
Freitag, 16. Juni, 20 Uhr,
Kirche Sveti Vid
Karten & Infos:
Tel. 0664/3811049
www.festival-suha.at

Kulturverein Drava lädt zum 29. Volksmusikantentreffen

 
 
Wann? 13.08.2017 14:00 Uhr

Wo?Wallfahrtskirche, 9155Heiligenstadt

 
 
Es werden rund 50 Volksmusikanten aus Kärnten, der Steiermark und Slowenien erwartet (Foto: KK)

Heiligenstadt: Wallfahrtskirche | HEILIGENSTADT. Der Kulturverein Drava lädt am Sonntag, dem 13. August zum 29. Volksmusikantentreffen nach Heiligenstadt. Die Musikanten treten auf der idyllischen Wiese vor der Wallfahrtskirche auf. Beginn ist um 14 Uhr. Durch das Programm führt Jakob Logar. Für Speisen und Trank ist bestens gesorgt. Das Konzert ist in Memoriam Hubert Krop, dem Begründer des Treffens gewidmet. Bei Schlechtwetter entfällt die Veranstaltung. 

Weitere Informationen unter: www.kpddrava.at oder 04235 3206.

 
 

Kulturverein Drava lud zum Tag der offenen Tür

Insgesamt 150 Menschen besuchten das Kulturhaus in Schwabegg/Žvabek anlässlich des Tages der offenen Tür. Höhepunkte waren die Vernissage von Gernot Pucher, Konzerte und ein Herbstdekorationen-Workshop.

 
© KK/Privat
 

Am Samstag lud er Kulturverein Drava aus der Gemeinde Neuhaus zu einem Tag der offenen Tür in das neue Kulturhaus in Schwabegg/Žvabek. Höhepunkt der Veranstaltung war die Ausstellungseröffnung des Künstlers Gernot Pucher aus Pudlach. Eröffnet wurde sie von Bürgermeister Gerhard Visotschnig und KPD Drava Obmann Leonhard Katz, musikalisch umrahmt vom Männerchor Grenzwacht Lavamünd, geleitet von Friedolin Urban-Keuschnig und dem Ensemble „Pevsko-instrumentalna skupina“ mit den Instrumentalistinnen Vera Sadjak, Alina Logar, Klara Logar und Tamina Katz unter der Leitung von Jasmina Mandl. Eingeleitet wurde der Tag der offenen Tür durch einen Workshop für Herbstdekorationen, geleitet von Nina und Eva Kogelnik und Timna Katz. Gäste im Kulturhaus „Hiša kulture“ waren Vizebürgermeister und Kulturreferent Karl Pölz, der Künstler Stanko Sadjak, der Gastwirt Franz Steharnig, Chorleiter Siegi Hoffmann mit Gattin Renate, Rüdiger Zlamy, die Direktoren Rüdiger Zlamy, Christine Meklin-Sumnitsch und Danilo Katz, die Oberärztin Irene Logar und viele mehr. Insgesamt besuchten den Tag der offenen Tür rund 150 Menschen, die sich auch in das Gästebuch des Hauses eingetragen haben.  

PRAZNIK GOSPODOVEGA RAZGLAŠENJA

Velja za enega najstarejših praznikov v Cerkvi. Njegova zgodba je znana. Ob času Jezusovega rojstva se je na Vzhodu prikazala čudovita zvezda. Modri – tako jim pravi evangelij – so bili učeni možje odličnega rodu, ki so imeli pri vladarjih velik vpliv. Zato jim pravimo kralji. Razsvetljeni od milosti, nemara poučeni po Balaamovi prerokbi, ki so jo poznali tudi v Arabiji, so šli na pot in prišli v Jeruzalem. Tam so spraševali: »Kje je novorojeni judovski kralj? Videli smo namreč, da je vzšla njegova zvezda, in smo se mu prišli poklonit« (Mt 2, 2).
Herod in z njim ves Jeruzalem se je prestrašil. Verjetno se je to modrim zdelo čudno. Zakaj pred Odrešenikom sveta trepečejo lastni rojaki? Herod je sklical velike duhovnike in pismouke in ti so mu povedali, da se mora po prerokovem zapisu novi kralj roditi v Betlehemu. Toda nihče od njih se ni zganil, da bi šel v Betlehem. Tedaj je Herod poslal modre kot nekakšne skrivne policiste, naj gredo v Betlehem, vse poizvedo in mu pridejo poročat, da se mu bo šel tudi on poklonit. Ko so odšli proti dve uri oddaljenemu Betlehemu, se jim je spet prikazala zvezda, da jih poplača za njihovo vero. Vodila jih je in obstala nad hišo, kjer je bilo Dete. Tam so padli predenj, ga molili in mu darovali zlata, kadila in mire, navaja Matejev evangelij. V spanju opomnjeni, se niso vrnili k Herodu, temveč so po drugi poti odšli v svojo domovino.
Kasnejša legenda dodaja, da je bilo kraljem ime Gašper, Melhior (Miha), Baltazar, da so živeli še kakšnih trideset let v svoji domovini, da je prišel v tiste kraje apostol Tomaž, jim vse povedal o Kristusovem trpljenju in jih krstil. Njihove zemeljske ostanke so prenesli najprej v Carigrad, od tod v Milano, v 12. stoletju pa v Köln, kamor so tudi naši predniki radi romali.
Treh kraljev se spomnimo 6. januarja. V času med božičem in svetimi tremi kralji obiskujejo koledniki domove, prepevajo voščilne pesmi in nad hiše kličejo blagoslov.
Večer pred tem praznikom je v Katoliški cerkvi tretji sveti večer – prvi je pred božičem, drugi pa pred novim letom. Ob teh večerih je v navadi kropljenje z blagoslovljeno vodo in kajenje s kadilom po vseh prostorih hiše. Na vhodna vrata na predvečer praznika svetih treh kraljev verniki napišejo začetnice imen treh kraljev (Gašper, Miha in Boltežar) z letnico novega leta, na primer: 20 + G + M + B + 17.

V naši župniji smo praznik proslavili z dvema svetima mašama. Po večerni sveti maši pa je KD Jože Papler pripravil koncert božičnih pesmi. Nastopila sta oktet Suha z avstrijske Koroške in domači MePZ Sveti Tilen.

Novi glas Gorica (ITA)

Iskrivo je zaživela vila Malina

17. Koroški kulturni dnevi na Primorskem / Mladi lutkarji v vrtcu Sonček

Iskrivo je zaživela vila Malina

Zadnje srečanje na Goriškem z rojaki iz Koroške v nizu prireditev 17. Koroških kulturnih dnevov na Primorskem, ki so jih kot vselej priredile “sestrske” zveze, Zveza slovenske katoliške prosvete iz Gorice, Slovenska prosveta iz Trsta in Krščanska kulturna zveza iz Celovca, je bilo v Otroškem vrtcu Sonček v ulici Max Fabiani. V dopoldanskih urah so si malčki iz tega vrtca, radovedni “zajčki” in “medvedki”, ogledali pravljično igrico Vila Malina, ki je izšla iz bujne domišljije slovenske avtorice Svetlane Makarovič. Otroke so na travnik, posejan z govorečimi rožicami, k bistremu potoku s slapom, v katerem plavajo razigrane ribice in “stroga” morska deklica, v gozd, v katerem se ježki, jazbeca in kričava šoja prepirajo, kdo bo pojedel prvo sočno malino, pa tudi pod sinje nebo, na katerem se ziblje luna, povedli mladi nastopajoči igralci – spretni animatorji zelo prikupno izdelanih lutk -, člani lutkovne skupine Lutke Suha iz Žvabeka, iz dvojezične občine Suha, ki je zemljepisno zelo blizu slovenske meje, blizu Dravograda. Pod natančnim režijskim vodstvom Riharda Grilca, ki je pravljico razgibal tudi s scenskimi pripomočki, je osemnajst mladih, katerih starost se suče med petim in sedemnajstim letom, zelo učinkovito in jasno, ob veliki pozornosti na pravilno izgovarjavo in vodenje lutk na palici, prikazalo, kako se rožice in druga pravljična bitja otepajo vile, ki se ji ne ljubi se umivati in česati svoje črne lase, pa še imena nima. Kar na lepem pa se sama odloči, da bo njeno ime Malina, kakor se imenuje dišeč in okusen sadež, ki ga je prva ugledala in si ga je po neštetih zapletih vendarle prisvojila. Ob koncu jo vsi sprejmejo medse tako, kakršna pač je: malce packasta, a simpatična krilata vila Malina.
Mladi lutkarji so znali res imenitno poustvariti pravljično ozračje, tudi z ubrano in lepo zveneče zapetimi songi, ki so popestrili in požlahtnili uprizoritev. Zelo majhni poslušalci so mirno in radovedno zrli v odrsko dogajanje in songe celo poskušali spremljati z ritmičnim ploskanjem. Očitno so jih učiteljice zelo dobro pripravile na ta posebni lutkarski obisk, ki je bil res zelo prisrčen in kakovosten.
Kot rečeno, je predstavo zrežiral Rihard Grilc, po poklicu sicer živinozdravnik, ki kot ljubiteljski režiser deluje pri raznih skupinah na Koroškem že dvajset let. Tudi sam je bil nekoč navdušen igralec – lutkar in je nastopil tudi v Gorici, kot je sam omenil. Najprej je igral v skupini Lutke mladi, potem pa v Lutkovni skupini dunajskih študentov in študentk. Ta posebna očarljiva gledališka umetnost ima na Koroškem trdne, dolgoletne korenine. Režiser Grilc nam je povedal, da je med osemnajstimi člani lutkovne skupine Lutke Suha večina slovensko govorečih otrok, so pa v njej tudi taki, ki doma skoraj ne govorijo več slovensko, zato jim igranje v skupini omogoča na novo odkrivati, spoznavati in se učiti slovenski jezik. Ta lutkarska skupina deluje približno deset let, in to je že četrta generacija lutkarjev. Letos igrajo to igrico Vila Malina, ki so jo priredili za potrebe mladih lutkarjev, a so se tekstovno povsem držali izvirnika. Pravzaprav je igrica že nekakšen otroški muzikal, saj je v njej veliko pesmi. Večja dekleta, sedemnajstletnice, pri skupini pomagajo povsod, kjer je treba. Tudi scenske elemente izdelujejo v glavnem sami, lutke pa so si tokrat izposodili pri društvu iz Šmihela, v katerem je Grilc režiral Vilo Malino pred dvajsetimi leti. Lutke so zapustile predale, v katerih so obležale, in spet zagledale beli dan ter očarale otroke. Kot je poudaril Grilc, v lutkovni skupini ne skrbijo le za odrsko nastopanje, ampak predvsem za to, da se v njej goji slovenski jezik in da se otroci zadržujejo čim več časa v slovenskem okolju in da mimogrede nekaj ustvarjajo in da te predstave v manjšinskem jeziku tudi prikažejo na odru in zanje zaslužijo aplavz, “kar jim seveda dobro de”, je naglasil režiser Grilc.
Da se otroci radi družijo in da med njimi vlada lepo vzdušje, je bilo razvidno tudi med vsestranskim ogrevanjem kar na dvorišču pred vrtcem Sonček. Mladi lutkarji so se s posebnimi gibalnimi in govornimi vajami ogrevali z zavzeto sodelavko lutkovne skupine Alino Logar, ki je po poklicu učiteljica, v prostem času pa vneta pevka.
Z nastopom mladih lutkarjev so se kar se da razigrano in v spodbudnem sončnem dnevu končale letošnje prireditve Koroških kulturnih dnevov na Goriškem, ki so vsekakor pomembni za medsebojno kulturno oplajanje in prijateljsko sodelovanje med rojaki, ki jim je usoda namenila živeti na svoji zemlji, a žal izven meja domovine.
IK

Herman Germ: S Suho se čutim še vedno povezanega

Herman Germ izhaja s Suhe, KPD Drava pa ga bo 8. oktobra ob njegovi 85-letnici počastila s posebno razstavo njegovih del.

Hermann Germ

Hermann Germ

Nonča vas/ Žvabek Pred nedavnim, 19. septembra, je Herman Germ iz Nonče vasi obhajal polokrogli življenjski jubilej. Če ga srečaš, si težko predstavljaš, da ima že 85 let. Še vedno je duhovno in telesno vitalen, še vedno je kulturno ustvarjalen   – medtem v glavnem na likovnem področju. Herman Germ pa je znan tudi kot pesnik in avtor otroške literature ter dolgoletni sotrudnik Mladega roda. Izpod njegovega peresa je izšla vrsta knjig, mdr. dvojezična knjiga z ilustracijami Franca Wiegeleta Pričakovanje in izpolnitev. Erwartung und Erfüllung. Pesmi in utrinki. (1994) in  Pesem – utrip srca. 85 pesmi za stare in mlade (2006; harmoniziral in redigiral Bertej Logar).
Po poklicu je bil Herman Germ učitelj. Njegova prva postaja je bila Božji grob, leta 1958, v letu, ko so odpravili obvezno dvojezično šolstvo, pa je postal ravnatelj na Djekšah. »Sprva so  bile odjave množične, nato pa se jih je spet v večjem številu prijavilo k dvojezičnemu pouku,« pripoveduje v pogovoru z Novicami.   Leta 1969 je postal ravnatelj pliberške glavne šole; vodil jo je celih 20 let, kar je bilo za Pliberk pravi blagoslov. Prav tako je bil skoraj 20 let predsenik mešanega zbora Podjuna. Germ: »Ko smo leta 1974 ustanovili zbor Podjuna, je bil to čas ortstafelüturma. Naš odgovor je bil kultura in želja po sožitju.«
Herman Germ se je rodil pri Sv. Neži pri Velikovcu, kmalu nato pa je njegova domovina postala Suha. Toliko bolj ga veseli, da bo ob njegovi 85-letnici razstava njegovih slik v Hiši kulture v Žvabeku (v soboto, 8. oktobra, ob 18.00, prireditelj KPD Drava). Kulturni spored mu bosta ob osebnem jubileju namenila Oktet Suha in Pevsko-instrumentalna skupina KPD Drava. »S Suho se čutim slej ko prej zelo povezanega, pri tem pa še posebej cenim delo KPD Drava,« poudarja slavljenec v pogovor z Novicami.  Naslov razstave je Poti in podobe,  slike pa »niso realistične, kljub temu pa imajo svojo izpoved in spoznaš njihovo ozadje« (Germ).
Dragi slavljenec, ad multos annos!

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Kärntner des Tages

Hermann Germ: Kunst hat seine Gunst

Hermann Germ (85) aus Einersdorf/Nonča vas schreibt Gedichte, Bücher und Lieder und malt. Seine neuesten Werke stellt er jetzt aus.

 

 

Nach seiner Pensionierung als Hauptschuldirektor entdeckte Hermann Germ seine Leidenschaft fürs Malen
Nach seiner Pensionierung als Hauptschuldirektor entdeckte Hermann Germ seine Leidenschaft fürs Malen © KLZ/Rosina Katz-Logar
 

Seit seiner Pensionierung als Direktor der Hauptschule Bleiburg vor 25 Jahren widmet sich Hermann Germ, wie er selbst sagt, „lustbetont und spielerisch“ der Malerei. Seine Bilder gestaltet der fünffache Vater, der sich durch sportliche und geistige Aktivitäten fit hält, bevorzugt in warmen Farbtönen und spielt inhaltlich mit Ironie und Kritik.

„Meine Bilder sind konkret und abstrakt zugleich“, sagt Germ, der seine Motive mit Vorliebe aus griechischer Mythologie und Literatur schöpft. Seine Bilder heißen „Orpheus“, „Paso Doble Rouge“, „Fatima Morgana“, „Aufstand – Upor“ oder „No Sports“.

„Malen bedeutet Freude“, sagt der zehnfache Großvater und achtfache Urgroßvater, der täglich im Kaffeehaus ist, ab und zu ein Glas Rotwein genießt, sich dank seiner Ehefrau Martha gesund ernährt und jeden Tag Walking-Runden um Einersdorf dreht. Das Leben des langjährigen Direktors der Hauptschule Bleiburg verläuft frei nach Goethes Motto: Leben und leben lassen. „Ich übertrage das Leben in die Bilder“, sagt er.

 

Gedichte für Schüler

Ebenso wie seine Malleidenschaft vor 25 Jahren seinen Weg nahm, verfasste er zeit seines Lehrerlebens „positive Seelendokumente“ in Form von Erzählungen, Gedichten, Liedern und Rätseln, die in zehn Büchern veröffentlicht wurden. „Ich habe jede Woche für meine Schüler Gedichte geschrieben“, erzählt der begeisterte Pädagoge, dem es die kindliche Seele angetan hat. „Ich bin immer auf der Suche nach den Schönheiten dieser Welt“, sagt er. Sein erstes Buch in slowenischer Sprache mit dem Titel „Otroci enega sonca“ (Deutsch: Kinder einer Sonne), ist 1982 erschienen. Im Jahre 1974 ist auf seine Initiative der Gemischte Chor Podjuna in Bleiburg/Pliberk gegründet worden.

Hermann Germ

Ausstellung im Kulturhaus Schwabegg

 

Eine glückliche Kindheit erlebte Hermann Germ in Neuhaus/Suha, wohin er noch immer gerne zurückkehrt. Seinen 85. Geburtstag feierte er am 18. September im Kreise seiner Großfamilie. Neben der Malerei liebt Hermann Germ Urlaube am Meer, Reisen sowie gesellige Runden.

 
 
 
Völkermarkter  28. Juli 2016
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13.07.2016, 15:29 Uhr
 

Volksschule Schwabegg schloss nach 141 Jahren ihre Türen

 

Am vergangenen Freitag fand der letzte Zeugnistag in der Volksschule Schwabegg/ Zvabek statt.

SCHWABEGG. Nach 141 Jahren schloss die Volksschule Schwabegg am vergangenen Freitag für immer ihre Türen. Bereits am Donnerstag fand eine Abschlussfeier statt, die von den Schülern und deren Eltern gestaltet wurde.

Eine familiäre Atmosphäre

„Ich bin sehr traurig, dass unsere Schule geschlossen wird, da unter uns eine sehr familiäre Atmosphäre geherrscht hat“, erzählt die Klassenlehrerin Sabrina Würfler. Die dreizehn Kinder der Volksschule Schwabegg, werden ab dem nächsten Schuljahr in der fünf Kilometer entfernten Volksschule in Neuhaus unterrichtet. „Den Schülern wird ein Bus zur Verfügung gestellt, der sie ab dem nächsten Schuljahr zu ihrer neuen Schule und wieder zurück bringen wird“, verrät die Schulleiterin Vera Karner. Das Schulgebäude wird demnächst zum Verkauf angeboten werden.

 

Der Bürgermeister der Gemeinde, Gerhard Visotschnig, findet es schade, dass sehr viele Eltern ihre Kinder bisher in der Volksschule Neuhaus angemeldet und damit die Schließung der Volksschule Schwabegg beschleunigt haben. Trotzdem sieht er nicht nur Negatives in der Schulschließung: „Jedes Ende ist ein Neuanfang. Es ist sicherlich nicht schlecht, wenn alle Schüler der Gemeinde an einem Standort unterrichtet werden.“

ZUR SACHE:
Im Jahr 1875 hat die Volksschule Schwabegg den Betrieb aufgenommen.
In den 90-er Jahren wurde die Schule generalsaniert.

 

 
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Stiabarwiese 10.7.2016

Ein Fest für die Familie am Kömmelgupf

Oldtimer und Naturspiele für Kinder und Eltern auf 1000 Meter Seehöhe waren der Renner beim Familienfest.

 

Foto © Katz-Logar

Veranstalter des Festes auf der Stiabarwiese am Kömmelgupf/Komeljski vrh war der katholische Kulturverein Drava in Kooperation mit dem Viehzuchtverband Loibach/Živinorejska zadruga mit Obmann Joško Nachbar und den Südkärntner Bauern mit dem Vorsitzenden Ökonomierat Stefan Domej.

Eingeleitet wurde das Treffen mit einer feierlichen Feldmesse mit Pfarrer Michael Golavčnik. Das Fest besuchten auch Gemeindevorstand Peter Trampusch, Ökonomierat Fric Kumer und Amtsdirektor Armin Klatzer.

 
 
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Schulschließung

Letzter Schultag in Schwabegg

Nach 141 Jahren wird die zweisprachige Volksschule geschlossen. 13 Schüler erhalten noch ihre Zeugnisse.

Foto © Katz-Logar

Dreizehn Schüler der zweisprachigen Volksschule Schwabegg/Žvabek, die seit 2004 als Expositur der Volksschule Neuhaus/Suha geführt wurde, erhalten heute, Freitag, ihre letzten Zeugnisse. Nach 141 Jahren wird die Dorfschule unter der Schulleitung von Vera Karner für immer geschlossen. „Damit verschwindet ein wichtiger Teil des Dorflebens“, sagt Klassenlehrerin Sabrina Würfler.

Bürgermeister Gerhard Visotschnig (SPÖ) bedauert, dass viele Eltern ihre Kinder bisher in Neuhaus angemeldet und damit die Schließung beschleunigt haben. „Von 21 Kindern sind zehn bereits in Neuhaus angemeldet. Diese Eltern haben offensichtlich kein Problem mit der Schulschließung. Das Schulgebäude wird dann demnächst zum Verkauf angeboten. Ein Schulbus wird die Kinder nach Neuhaus befördern“, sagt Visotschnig.

Im Jahr 1875 hat die Volksschule Schwabegg ihren Lehrbetrieb mit 66 Schülern aufgenommen. Im Jahre 1906 drückten 91 Schüler die Schulbank. Diese wurden von einer Lehrerin unterrichtet. Zuletzt wurde die Schule 1994 unter dem langjährigen Direktor Leonhard Katz generalsaniert und befindet sich in einem sehr guten Zustand. Der Kulturverein Drava hat die Schule 30 Jahre lang genutzt.

 

ROSINA KATZ-LOGAR

 
 
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25.04.2016, 10:11 Uhr
 Kleine Zeitung

Empfang beim Bundespräsidenten

 

NEUHAUS. An seinem letzten Arbeitstag vor den Wahlen hat Bundespräsident Heinz Fischer eine große Delegation des Katholischen Kulturvereines „Drava“ aus Schwabegg in der Hofburg empfangen. Damit hat er ein Versprechen, das er dem Kulturverein anlässlich der Eröffnung des Kulturhauses 2015 gegeben hat, eingelöst.
In seiner Ansprache erzählte der Präsident von seinen großen Plänen für die Zeit nach seiner Präsidentschaft, die er sehr genossen habe. „Ich war in 76 verschieden Staaten auf Staatsbesuch“, sagte Fischer. Viele Staaten wie etwa die USA oder Deutschland habe er mehr als zehn Mal besucht.

Zeit für die Enkel

In Zukunft wolle er sich auch dem Haus der Geschichte widmen und seinen drei Enkeln. Jakob Logar, der Vizeobmann des Kulturvereines Drava und Bürgermeister Gerhard Visotschnig würdigten in Ansprachen die großen Verdienste des Staatsoberhauptes und dankten für den Empfang, bei dem viele Selfies und Fotos gemacht wurden und die Gäste aus Kärnten mit Brötchen und Eis bewirtet wurden. Jakob Logar stellte dem Präsidenten auch die Aktivitäten des Katholischen Kulturverein „Drava“ vor.

 

 
 
 

Kärtner des Tages

Seine Kompositionen wurden zu Volksliedern

Adalbert „Bertl“ Lipusch aus Traundorf/Strpna vas ist seit mehr als 50 Jahren in Sachen Volksmusik unterwegs. Dieser Tage feierte er seinen 70. Geburtstag.

Musik ist das Lebenselexier von Bertl Lipusch

Musik ist das Lebenselexier von Bertl Lipusch Foto © Katz

„Musik ist mein Lebenselixier und eine Therapie für positives Denken“, sagt Adalbert „Bertl“ Lipusch. Er muss es wissen, ist er doch seit mehr als 50 Jahren musikalisch unterwegs, dieser Tage feierte er seinen 70. Geburtstag. Der gelernte Tischler und spätere Heeresbeamte startete seine Karriere mit den Bands „Petzensterne“ und „Cabaleros“ und landete mit 23 Jahren bei den „Fidelen Unterlandlern“, mit denen er 28 Jahre durch halb Europa tourte.

Daneben widmete er sich der Familienmusik und trat mit seinen drei Kindern und Ehefrau Traudi bei vielen Festivals auf. „In San Floriano del Collio/Števerjan haben wir wichtige Preise gewonnen“, berichtet er mit Stolz. Die „Investition“ in seine Familie habe sich gelohnt. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder weitermachen“, sagt er. Auf ihre eigene Art – im Rock und Jazz. Weil es an guter Musikliteratur immer wieder mangelte, schrieb und komponierte er mehr als 70 Lieder in beiden Landessprachen. Dass zahlreiche Lieder heute von Chören in Kärnten, Slowenien und Italien gesungen werden und zu Volksliedern avancierten, erfüllt ihn mit Freude.

150 Lieder aufgenommen

Viel Kraft und Zeit investierte der begnadete Musiker auch in Tonträger. So hat er mit dem ORF rund 150 Lieder aufgenommen, dazu kommen vier Langspielplatten mit den „Fidelen Unterlandlern“, vier Kassetten mit seiner Familienmusik und eine CD mit dem Jauntal/Podjunski Trio Lipusch, mit dem er seit 21 Jahren stromlose Musik macht. „Wir spielen von Tisch zu Tisch“, sagt Bertl Lipusch, der außerdem seit 45 Jahren auf der Petzen mit Kollegen der Kärntner Bergwacht, Einsatzstelle Bleiburg/Pliberk drei Mal pro Woche ehrenamtlich Verletzte Schifahrer und Bergwanderer rettet. Dafür wurde er 2013 durch Landeshauptmann Peter Kaiser mit dem „Kärntner Lorbeer in Gold“ ausgezeichnet.

 

Aufgewachsen ist Lipusch in Winkl/Kot, wo seine Mutter sein musikalisches Talent stark förderte. „Sie schickte mich zu einer privaten Musiklehrerin zum Gitarreunterricht“, erzählt Lipusch, der seine Freizeit mit Radfahren, Bergwandern und seinen acht Enkeln verbringt. Wenn es die Zeit erlaubt, tourt er mit dem Oktet Suha durch Europa, Amerika und Australien und unterstützt viele Chöre mit seiner Instrumentalbegleitung bei Konzerten. Weil er der Kategorie „Vollblutmusiker“ angehört, denkt er mit 70 noch lange nicht ans Aufhören.

ROSINA KATZ-LOGAR

 

Schwabegg/Žvabek

Dorfkinder gestalteten Fastentuch für Pfarrkirche

Das Kinderfastentuch verhüllt den Hauptaltar der Kirche Schwabegg/Žvabek während der Karwoche. 20 junge Künstler wirkten beim Projekt des Katholischen Kulturvereins Drava mit.

Die jungen Künstler mit Vida Logar, Christine Meklin-Sumnitsch, Maria Kranz, Hanni Pistotnik und Pfarrer Michael Golavčnik (von links) sind stolz aufs Fastentuch Foto © KK/PRIVAT

Seit dem Kreuzweg am vergangenen Sonntag hat die Pfarrkirche Schwabegg/Žvabek bei Neuhaus ein Fastentuch. Ein Kinderfastentuch, an dem 20 Kinder und Jugendliche im Alter ab sechs Jahren aus dem Dorf und der Umgebung mitgewirkt haben. Einige davon waren in den Wochen zuvor doppelt gefordert, mussten sie auch noch für die Premiere des jüngsten Stückes „Vila Malina/Waldfee Malina“ der Puppentheatergruppe Lutke Suha des Katholischen Kulturvereins Drava proben, der das Fastentuch-Projekt initiiert hat.

20 Motive ausgesucht

„Wir haben 40 Themen zur Auswahl gestellt“, erklären die Projektleiterinnen Christine Meklin-Sumnitsch, Vida Logar und Rosina Katz-Logar, die das Projekt parallel zu den Proben für das Puppentheater umsetzten. Die jungen Künstler haben sich schließlich für elf Themen aus dem Alten und neun aus dem Neuen Testament entschieden.

Die 20 Bilder auf Leinen im Format 55 mal 45 Zentimeter wurden in mehreren Arbeitsschritten vom Hintergrund über die Skizzen bis zum fertigen Motiv gestaltet. „Ich habe gezeichnet, was Gott so alles erschaffen hat“, sagt Saskia Skubel (7) aus Neuhaus. Das Thema habe sie ausgesucht, weil es sich gut zeichnen lasse. Isabelle Raschun (6) hat den Zachäus auf dem Baum ausgewählt. „Die Geschichte vom Zachäus finde ich witzig“, sagt Isabelle. Das Malen mit den Acrylfarben sei aber nicht ganz einfach gewesen, was aber der Begeisterung keinen Abbruch tat.

 

Riesenstück Stoff

Eine große Herausforderung sei die Montage der Bilder auf das 2,40 mal 2,90 Meter große Stoffstück gewesen. „Wir haben jedes Bild zuerst provisorisch angeklebt und danach händisch angenäht“, sagen Hanni Pistotnig und Maria Kranz, die fast eine Woche lang an der Montage gearbeitet haben. „Mein Mann Manfred hat uns im Wohnzimmer ein Gestell gebaut, damit wir nähen konnten“, sagt Pistotnik, die von den Kunstwerken der Kinder sehr angetan ist.

Pfarrer Michael Golavčnik – er begleitete das Projekt fachlich – ist begeistert: „Das Fastentuch passt wunderbar in unsere Kirche.“ Den Kindern sei ein wunderbares Kunstwerk gelungen. Dieses wird während der Karwoche den Hauptaltar der Schwabegger Kirche verhüllen. Damit das gelungene Werk alle sehen können, ist die Kirche bis zum Glasfenster geöffnet. Den Schlüssel hat Nachbarin Sabine Matschek. Zur Besichtigung anmelden kann man sich unter email@pfarre-schwabegg.at.

KINDERFASTENTUCHBilder. Saskia Skubel, Maria Kranz, Simon Kogelnik, Lana Logar, Eva Kogelnik, Alina Kolenik, Sabrina Božič, Magdalena Srebotnik, Manuel Gutschi, Timna Katz, Leo Kranz, Leonie Pistotnig, Victoria Meklin, Isabelle Raschun, Christine Meklin-Sumnitsch, Ela Grilc, Klara Logar, Anna Lampl, Nina Kogelnik.

Montage. Hanni Pistotnik und Maria Kranz.

Projektleitung. Christine Meklin-Sumnitsch, Vida Logar, Rosina Katz-Logar, Katholischer Kulturverein Drava.

Fachbegleitung. Pfarrer Michael Golavčnik.

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Kleine Zeitung 10.3.2016

Kinder suchen die Waldfee Malina

NEUHAUS. Der Katholische Kulturverein KPD Drava lädt zur Premiere des Puppentheaterstückes „Vila Malina /Die Waldfee Malina“ in das Kulturhaus Hiša kulture in Schwabegg. Regisseur der Aufführung, bei der 17 Kinder und Jugendliche mitwirken, ist Richard Grilc.

Der bekannte Puppenspieler entführt die Besucher mittels speziellen Lichteffekten in ein Land der Träume. In 30 Minuten wird die Geschichte einer Waldfee, die wegen ihres Verhaltens in Schwierigkeiten gerät, erzählt. Die Geschichte endet aber gut.

Die Puppen wurden teils von den Kindern selbst gebastelt. Die Aufführungen finden am Freitag und Samstag um 19.30 Uhr im Kulturhaus in Schwabegg statt. Freier Eintritt.

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FILM Harry Potter KPD Drava — ORF Dober dan Koroška – 14.2.2016

Youtube: https://youtu.be/sUq_rPZvVNY

Predstavitev filma KPD Drava: Harry POTTER – V PODJUNSKEM NAREČJU (NEMŠKI PODNASLOVI).
Prisrčno vabljeni, da si film ogledate (20 minut)! Wir laden Sie herzlich ein, sich den Film anzusehen!
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Kulturhaus/Hiša kulture in Schwabegg/Žvabek

Großes „KINO“ im Kulturhaus „Hiša kulture“

Die Puppentheatergruppe Lutke Suha des KPD Drava Katoliško prosvetno društvo – Katholischer Kulturverein um Obmann Leonhard Katz lud zur Uraufführung des Filmes Harry Potter (Regie: Dipl.TA Richard Josef Grilc). Der Film läuft im slowenischen Neuhauser Dialekt mit deutschen Untertiteln.
Als Drehort diente die historische Scheune der Familie Kühnel in Oberdorf/Gornja vas, welche in die Zauberschule Hogwarts umfunktioniert wurde. Michaela Jakobitsch von den oberaichwald productions sorgte für Maske, Kostüme und begleitete das Projekt fotografisch.
Der Halbblutprinz kämpft mit viel Humor und Phantasie gegen schulische Intrigen, Käuflichkeit und Feigheit.
Der Film ist ein Beweis dafür, dass Engagement auch im kleinen Rahmen den Zusammenhalt im örtlichen Gefüge massiv stärken kann.
Hollywood in Schwabegg
Nach der Präsentation des großartigen Filmes gab es für alle an der Filmproduktion Beteiligten die Oscar-Verleihung.
Der Moderator des Abends Mag. Jokej Logar konnte zur Freude aller auch eine Reihe von Ehrengästen begrüßen: Dabei waren Generalkonsul Milan Predan, Pfarrer Mag. Michael Golavčnik, Vertreter der Gemeinde Dipl.-Päd. Skubl Gerald und Peter Trampusch, Direktor Danilo Katz, der Ethnologe Dr. Engelbert Logar, der Obmann des Vereines Kulturni dom Pliberk Georg Mandl, Musiker Bertl Lipusch mit Gattin Traudi, Oberärztin Dr. Irene Logar, die Kulturreferentin des Christlichen Kulturverbandes Mateja Kert uvm.

Harry Potter will die Schule retten

Der Halbblutprinz kämpft gegen Schließung der Expositur in Schwabegg/Žvabek. Am Freitag um 19 Uhr feiert der Film Premiere.

Lana Logar spielt Harry Potter

Lana Logar spielt Harry Potter Foto © KK/KPD Drava

Der Bursche mit der runden Brille und der Narbe auf der Stirn – Harry Potter, bekannt aus der Fantasy-Romanreihe – diente als Vorlage für den Film „Harry Potter im Kampf für die Kärntner Kleinschulen“

„Anlass ist die geplante Schließung der Expositur Schwabegg. Potter – gespielt von Lana Logar – kämpft dafür, dass das nicht passiert“, verrät Regisseur Richard Grilc. Gemeinsam mit seiner Frau Sabina Zwitter-Grilc verfasste er das Drehbuch. Warum Potter ihn inspiriert hat? „Bei Potter ist die Schule ein Standort des Guten“, sagt Grilc.

Gedreht wurde eine Woche lang. Laienschauspieler von der Puppentheatergruppe Lutke Suha und dem slowenischen Kulturverein KPD Drava schlüpften in die unterschiedlichsten Rollen. Als Kulisse diente der unter Denkmalschutz stehende Stadel der Familie Kühnel in Oberdorf. „Die Kinder waren motiviert und haben gut mitgemacht“, sagt Grilc.

Puppe als Bösewicht

In der Realität haben die Politiker für die Schließung der Schulen gesorgt. Im Film kämpft Potter gegen eine gut fünf Meter große Puppe, welche diese Politiker, die nicht namentlich vorkommen, versinnbildlicht. „Kleinschulen sind ein kleiner, aber wirksamer Hebel gegen die Landflucht“, sagt Grilc. Ob Potter am Ende das Böse besiegt, lässt Grilc offen: „Der Film endet so, wie wir es uns wünschen würden.“

KK/Jakobitsch Die „Schau- spielerinnen“ Alina Kolenik (links) und Saskia SkubelDie „Schau- spielerinnen“ Alina Kolenik (links) und Saskia SkubelFoto © KK/Jakobitsch

Filmpräsentation

Premiere des 25 Minuten langen Films im slowenischen Jauntaler Dialekt mit deutschen Untertiteln ist am Freitag um 19 Uhr im Kulturhaus Hiša kulture in Schwabegg/Žvabek. Am Samstag findet erneut eine Vorstellung statt.

FilmvorführungFilm. Harry Potter im Kampf für die Kärntner KleinschulenPremiere. Freitag, 19 Uhr
Wiederholung. Samstag, 19 UhrOrt. Hiša kulture, Schwabegg
Sprache. Slowenischer Jauntaler Dialekt, deutsche UntertitelProduktion. KPD Drava
Kostüme. Oberaichwald Productions

Insgesamt 27 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen an der Produktion teil. Von politischer Seite hagelt es zur Filmpremiere bisher nur Absagen. „Die Politiker können schwer argumentieren, warum am Land Schulen geschlossen werden“, sagt Grilc. Die Kosten für die Verfilmung seien gering. „Zu 95 Prozent wurde alles freiwillig gemacht“, freut sich Grilc, der selbst in eine Filmrolle schlüpft. Geplant sei auch die Herausgabe einer Film-DVD.

SIMONE DRAGY

„Harry Potter“ gegen Schließung von Kärntner Kleinschule

Die Entscheidung des Landes Kärnten, die zweisprachige Schule in Schwabegg/Žvabek im Jauntal mit September 2016 zu schließen, wollten die Bewohnerinnen und Bewohner dort nicht einfach so über sich ergehen lassen.

Sie haben den Film „Harry Potter – Im Kampf für die Kärntner Kleinschulen“ geschaffen und wollen sich damit Gehör verschaffen.

"Harry Potter - Im Kampf für die Kärntner Kleinschulen" - Film des Kulturverein KPD "Drava"

oberaichwald productions

„Harry Potter – Im Kampf für die Kärntner Kleinschulen“ – Film des Kulturverein KPD „Drava“

Schließung von Kleinschulen

Derzeit besuchen noch zwölf Schülerinnen und Schüler die Volksschule in Schwabegg/Žvabek, im süd-östlichsten Teil des Kärntner Jauntales. Nächstes Jahr müssen die Kinder dann im Nachbardorf die Schulbank drücken. Die Schule in Schwabegg/Žvabek zählt zu den zehn Pflichtschulstandorten, die im kommenden Herbst geschlossen werden.

„Harry Potter – Im Kampf für die Kärntner Kleinschulen“

Filmpräsentationen: Freitag, 11. & Samstag, 12.12.2015, jeweils 19.00 Uhr, im Kulturhaus „Hiša kulture«, 9155 Schwabegg/Žvabek; in slowenisch mit dt. UT

Auswirkungen auf Zweisprachigkeit befürchtet

Das Entsetzten über die angekündigte Schließung unter den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und

Lehrern sowie den Dorfbewohnern war groß, denn die Schule wird einerseits als einer der letzten Horte des dörflichen, zweisprachigen Lebens verstanden, andererseits sei sie ein kleiner, aber wirksamer Hebel gegen die massive Landflucht. Der örtliche Kulturverein „KPD Drava“ befürchtet desaströse Auswirkungen für die slowenische Volksgruppe, da der mittlerweile ohnehin schon wenig gelebten Zweisprachigkeit eine weitere Grundlage, nämlich das Erlernen und Festigen der slowenischen Sprache, genommen wird.

"Harry Potter - Im Kampf für die Kärntner Kleinschulen" - Film des Kulturverein KPD "Drava"

oberaichwald productions

„Harry Potter – Im Kampf für die Kärntner Kleinschulen“ – Film des Kulturverein KPD „Drava“

Film als Zeichen des Unmutes

Um den generationsübergreifenden Unmut über diese politische Entscheidung zu kanalisieren, holten sich die Dorfbewohner befreundete Experten vom Film, die mit den Kindern ein Drehbuch entwarfen. So kämpft nun Harry Potter in Schwabegg/Žvabek mit viel Humor und Phantasie gegen schulische Intrigen, Käuflichkeit und Feigheit. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, die sonst auch im Kulturverein aktiv sind, haben sich bewusst dazu entschieden, ihren Jauntaler slowenischen Dialekt zur Filmsprache zu erheben. Damit soll bewiesen werden, dass ein slowenisches Idiom es mit jeder Weltsprache aufnehmen kann.

"Harry Potter - Im Kampf für die Kärntner Kleinschulen" - Film des Kulturverein KPD "Drava"

oberaichwald productions

In Hogwarts Zauberschule

Als Drehort diente die historische Scheune der Familie Kühnel in Oberdorf/Gornja vas, welche in die Zauberschule Hogwarts umfunktioniert wurde. Michaela Jakobitsch von den „oberaichwald productions“ sorgte für Maske, Kostüme und begleitete das Projekt fotografisch. Der örtliche Tierarzt Richard Grilc, bekannt für seine Puppenspielproduktionen, leitete die Regie. Er animierte auch langediente Lehrer in die Rolle von Zauberern, Trollen oder Marionetten zu schlüpfen. Die jungen Stars spielten ihre Routine aus, denn viele sind seit Jahren in der örtlichen Puppentheatergruppe „Lutke Suha“ engagiert, und beeindrucken nun im Film durch Authentizität.

Zivilcourage zeigen

„Wer die Bösen im Zauberlehrstück sind, soll hier nicht verraten werden – die Antwort liegt jedoch im Bereich der näheren Kärntner Geschichte“, heißt es in einer Aussendung des Veranstalters, dem Kultureverein „KPD Drava“. Der Film ist ein Beweis dafür, was Engagement im kleinen Rahmen bewirken kann: nämlich den Zusammenhalt im örtlichen Gefüge zu stärken und darüber hinaus mit Unterhaltung Zivilcourage zu beweisen.

 

Interkulturelles Projekt setzt seit 20 Jahren auf Kreativität

 

SCHWABEGG. Kreativität stand im Mittelpunkt eines interkulturellen Projektes des Kulturvereines Drava und der Volksschule Schwabegg am vergangenen Freitag. Mehr als 20 Kinder beider Volksgruppen konnten sich einen Nachmittag lang besser kennen lernen und gemeinsam zum Thema „To sem jaz/Das bin ich“ arbeiten. Unter der Leitung von Christine Meklin-Sumnitsch entstanden wunderbare Kunstwerke in Mischtechnik auf Leinen, die zukünftig in den Wohnungen der Kinder zu bewundern sein werden.
Das Ziel des Projektes ist seit seiner Entstehung vor 20 Jahren eindeutig definiert. „Die Kinder sollen einen offenen und rücksichtsvollen Umgang untereinander lernen“, sagten KPD Drava Obmann Leonhard Katz und die Projektleiterin Christine Meklin-Sumnitsch. Dabei gehe es um die Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt ebenso wie um die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Am Projekt wirkte auch Schulleiterin Vera Karner mit.

 

 

10.12.2014, 16:01 Uhr
 

Adventtournee des Oktet Suha

 
 
Wann? 20.12.2014 19:00 Uhr

Wo?Pfarrkirche St. Magdalena, 9100Völkermarkt

 
 
Das Oktet Suha macht auf ihrer Adventtournee auch in Völkermarkt einen Halt (Foto: KK)

Völkermarkt: Pfarrkirche St. Magdalena | VÖLKERMARKT. Das Oktet Suha hat am vergangenen Wochenende mit der Präsentation seines aktuellen Weihnachtsprogrammes und der brandneuen Volkslied-CD Na sred vasi [Mitten im Dorf] seine Adventtournee 2014 gestartet. Es standen Konzerte in Wien und in der Steiermark auf dem Programm und es klingt fast unglaublich: mehr als 2000 begeisterte Zuhörer waren dabei. Nun sind sie am Samstag, dem 20. Dezember iin der Pfarrkirche St. Magdalena. Konzert beginn ist um 19 Uhr.

 

 

Workshops rund um den Fasching

(Foto: KK)

NEUHAUS. „Alles Fasching“ heißt es ab sofort auch im neuen Kulturhaus “Hisa kulture“ in Schwabegg. Neben den Proben für das neue Stück „Vila Malina“, das im Februar uraufgeführt wird, laufen für die Puppentheatergruppe „Lutke Suha“ parallel Workshops, in denen kreative Faschingsdekorationen für das Kulturhaus aber auch für Zuhause entstehen.

Mit den Kindern arbeiten jeden Samstag neben dem Regisseur Richard Grilc auch Vida, Alina und Klara Logar, Christine und Victoria Meklin, Ana Grilc sowie Rosina Katz. Dass auch viele Eltern vorbeischauen, freut das Team besonders. Am Faschingssamstag werden unter Anleitung der Chefköchin Anja Kogelnik Krapfen gebacken.

Kulturverein Drava lud zum Tag der offenen Tür

Insgesamt 150 Menschen besuchten das Kulturhaus in Schwabegg/Žvabek anlässlich des Tages der offenen Tür. Höhepunkte waren die Vernissage von Gernot Pucher, Konzerte und ein Herbstdekorationen-Workshop.

Foto © KK/Privat

Am Samstag lud er Kulturverein Drava aus der Gemeinde Neuhaus zu einem Tag der offenen Tür in das neue Kulturhaus in Schwabegg/Žvabek. Höhepunkt der Veranstaltung war die Ausstellungseröffnung des Künstlers Gernot Pucher aus Pudlach. Eröffnet wurde sie von Bürgermeister Gerhard Visotschnig und KPD Drava Obmann Leonhard Katz, musikalisch umrahmt vom Männerchor Grenzwacht Lavamünd, geleitet von Friedolin Urban-Keuschnig und dem Ensemble „Pevsko-instrumentalna skupina“ mit den Instrumentalistinnen Vera Sadjak, Alina Logar, Klara Logar und Tamina Katz unter der Leitung von Jasmina Mandl. Eingeleitet wurde der Tag der offenen Tür durch einen Workshop für Herbstdekorationen, geleitet von Nina und Eva Kogelnik und Timna Katz. Gäste im Kulturhaus „Hiša kulture“ waren Vizebürgermeister und Kulturreferent Karl Pölz, der Künstler Stanko Sadjak, der Gastwirt Franz Steharnig, Chorleiter Siegi Hoffmann mit Gattin Renate, Rüdiger Zlamy, die Direktoren Rüdiger Zlamy, Christine Meklin-Sumnitsch und Danilo Katz, die Oberärztin Irene Logar und viele mehr. Insgesamt besuchten den Tag der offenen Tür rund 150 Menschen, die sich auch in das Gästebuch des Hauses eingetragen haben.

Kleine Zeitung 9.10.2015

Neues Kulturhaus in Schwabegg lädt zur Vernissage

Das Kulturhaus/Hiša kulture in Schwabegg/Žvabek lädt am 10. Oktober zu einem Tag der offenen Tür. Es wird Herbstdeko gebastelt, etwas über die Geschichte des Hauses gelernt und Künstler Gernot Pucher stellt aus.

Künstler Gernot Pucher stellt aus

Künstler Gernot Pucher stellt aus Foto © KK/Privat

Zu einem Tag der offenen Tür lädt das neue Kulturhaus/Hiša kulture in Schwabegg/Žvabek am 10. Oktober. Geboten wird ab 14 Uhr ein reichhaltiges Programm. Bis 16 Uhr können sich die Besucher über die Geschichte des 200 Jahre alten Hauses informieren, das mehr als 50 Jahre der Altgemeinde Schwabegg/Žvabek als Amtshaus diente. „Wir bitten die Besucher, uns alte Fotos des Hauses mitzubringen“, sagt Leonhard Katz, Obmann des Kulturvereins Drava, welchem das Haus als Kulturzentrum dient. Bei einem Workshop ab 16 Uhr können Eltern und Kinder Herbstdekoration aus Naturmaterialien basteln, im Veranstaltungssaal werden den ganzen Nachmittag über bei Kinoatmosphäre Fotos, Filme und Dokumentationen gezeigt.

 

Höhepunkt des Tages der offenen Tür ist eine Ausstellungseröffnung mit dem Künstler Gernot Pucher aus Pudlach um 18 Uhr. Er ist in Lavamünd aufgewachsen und meint, es gebe nichts Konkreteres als ein abstraktes Bild. Seine Werke waren auch schon in Wien und Kroatien zu sehen. Die Veranstaltung wird musikalische durch den Männerchor Grenzwacht Lavamünd und das Ensemble „Pevsko-instrumentalna skupina“ umrahmt.

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 Landespressedienst – LH Dr. Peter Kaiser – 25. 4. 2015

LOKAL

 Bundespräsidentenbesuch 3 – „Haus der Kultur“ und Museum Liaunig eröffnet

LH Kaiser begleitete Bundespräsident Fischer auf Besuch in Südkärntner Gemeinde Neuhaus 25.04.2015 Zwei Eröffnungen wurden heute, Samstag, von Bundespräsident Heinz Fischer in der Gemeinde Neuhaus vorgenommen. In Schwabegg öffnete das „Haus der Kultur/Hiša kulture“ des Katholischen Kulturvereins Drava/Katoliško prosvetno društvo Drava offiziell seine Pforten, in Neuhaus das erweiterte Museum Liaunig. In Begleitung von Landeshauptmann Peter Kaiser besuchte der Bundespräsident außerdem in Schwabegg das Had’nzentrum sowie in Pudlach das Seniorenzentrum Neuhaus. „Ich habe in Ihrer Gemeinde viel Schönes, Erfreuliches, Interessantes und Angenehmes erlebt“, sagte der Bundespräsident im „Hiša kulture“. Es mache ihm Freude, da zu sein. Fischer gratulierte dem 105 Jahre alten Kulturverein zu seiner imposanten Tradition und dazu, dass er so lebendig und aktiv sei und viele junge Mitglieder habe.

Kaiser hielt seine Grußworte auf Deutsch und Slowenisch. Er wünschte dem Kulturverein und den Menschen in Schwabegg viel Freude am neuen Kulturhaus. Es sei ein zukunftsweisendes Zeichen für das gute Miteinander in Kärnten. Kulturvereinsobmann Lenart Katz konnte bei der Eröffnung u.a. den Neuhauser Bürgermeister Gerhard Visotschnig, Spitzendiplomat Valentin Inzko, Sloweniens Generalkonsulin Dragica Urtelj, Bezirkshauptmann Gert Klösch und Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß begrüßen. Bei der Eröffnung wirkten Gruppen und Vereine der Gemeinde mit, die Segnung erfolgte durch Pfarrer Simon Wutte und Dechant Ivan Olip.
 
Das nunmehrige „Haus der Kultur“ ist ein mehr als 200 Jahre altes Gebäude, in dem u.a. das Gemeindeamt der Altgemeinde Schwabegg untergebracht war. Es ist für Konzerte, Vernissagen und Proben ebenso geeignet wie für Vorträge, Kochkurse, Seminare und private Feierlichkeiten. Rund 100 Personen finden im 120 Quadratmeter großen Veranstaltungssaal Platz. Die Finanzierung des Hauses haben die Posojilnica Bank Bleiburg/Pliberk, die das Haus an den Katholischen Kulturverein Drava verkaufte, das Land Kärnten, das Bundeskanzleramt, der Rat der Kärntner Slowenen, die Gemeinde Neuhaus/Suha sowie viele private Spender ermöglicht.
 

Bei der Ansprache im von vielen geladenen Ehrengästen besuchten und nunmehr erweiterten Museum Liaunig erinnerte der Bundespräsident an die Eröffnung vor sieben Jahren, die auch schon durch ihn erfolgte. Er freute sich, dass im Museum keine Ermüdungserscheinungen festzustellen seien, ganz im Gegenteil, es sei viel Freude spürbar und man feiere sogar eine Erweiterung. Fischer sagte, dass man im Museum Liaunig hervorragende Akzente setze. Er erinnerte an die Verbrennung von Büchern und die Vernichtung wertvoller Kunst in der Zeit des Nationalsozialismus. Dadurch sei ein Tiefpunkt, ein Vakuum entstanden, das sich erste wieder mit neuen Ideen und Werken neuer Künstler füllen musste. Diese Nachkriegskunst werde von der Familie Liaunig sehr sachgerecht und geordnet gesammelt, sie werde nicht als reines Privateigentum angesehen, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Es ist sehr wertvoll, was Sie hier tun“, dankte der Bundespräsident. In seiner Rede würdigte er aber auch den kürzlich verstorbenen Künstler Giselbert Hoke, dessen Begräbnis heute stattfindet. Der Hausherr und Industrielle Herbert Liaunig erklärte, dass man das Museum in acht Monaten Bauzeit um fast 50 Prozent auf nunmehr 8.000 Quadratmeter erweitert habe. Das aus bisher vier markanten Baukörpern bestehende Museum wurde um einen dreieckigen Bau ergänzt, in dem ein Sonderausstellungsraum mit anschließendem Atrium, weitere Depotflächen und zwei unterirdisch gelegene Ausstellungsräume untergebracht sind. Die mit dem österreichischen Museumspreis ausgezeichnete Einrichtung verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst seit 1945. „Wirklichkeiten“ nennt sich die aktuelle Kunstschau in der großen Halle, die mit Arbeiten von Peter Pongratz, Martha Jungwirth, Kurt Kocherscheidt, Wolfgang Herzig, Robert Zeppel-Sperl und Franz Ringel eine wesentliche Gruppierung der österreichischen Nachkriegskunst zeigt. Im neuen Raum für Sonderausstellungen sind 17 Gemälde und vier Aquarelle des irischen Künstlers Sean Scully zu sehen. Über die beiden Ausstellungen informierten die Kuratoren Hans Peter Wipplinger und Peter Baum. Eine besondere Erinnerung an die Neueröffnung des Museums stellt die von der Österreichischen Post aufgelegte Sonderbriefmarke dar. Infos zum „Haus der Kultur“ unter www.kpddrava.at und zum Museum Liaunig unter www.museumliaunig.at Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser Redaktion: Markus Böhm Fotohinweis: LPD/fritzpress





Spoštovani gospod Katz,
veseli me, da boste v soboto slovesno odprli biser suške občine – Hišo kulture v Žvabeku. Bilo je potrebno veliko dela in prostovoljnih ur, da bi hiša zaživela v vsem svojem sijaju in opravila svoje poslanstvo. Prepričan sem, da bo Hiša kulture pravi ambasador povezovanja, s katerim boste nedvomno obogatili vašo že sedaj pestro kulturno dejavnost in obogatili znanje mlajše generacije. Na žalost se zaradi trenutnih zdravstvenih težav ne morem udeležiti vaše slovesnosti, upam pa, da bom lahko Hišo kulture obiskal ob drugi priliki. V spominu mi ostaja obisk pri vas, ko je bila Hiša kulture še v oblakih in možnosti, da bi do nje prišli, niso bile prav velike. Pa ste kljub temu uspeli, z vztrajnostjo in trdim delom. Pokazali ste, da se da, če se res hoče. Dovolite mi, da vam in vašim sodelavcem iskreno čestitam in vam želim prijetno praznovanje,
 
Boštjan Žekš Urad predsednika RS
 
 
Unterkärntner nachrichten
Bundespräsident Fischer kam zur Eröffnung des Kulturhauses PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator
Mittwoch, 29. April 2015
Am vergangenen Samstag wurde in Schwabegg das Kulturhaus, im Beisein von zahlreichen Ehrengästen, von Bundespräsident Heinz Fischer, Landeshauptmann Peter Kaiser und dem Neuhauser Bürgermeister Gerhard Visotschnig eröffnet.

Feierliche Eröffnung des neuen Kulturhauses in Schwabegg durch BP Heinz Fischer und LH Peter Kaiser. Foto: Fritz-Press GmbH
 
Musikalisch begrüßt wurden die vielen Besucher von der Schlosskapelle Neuhaus unter der Leitung von Johannes Glawischnig.
„Ich habe in ihrer Gemeinde viel Schönes, Erfreuliches, Interessantes und Angenehmes erlebt. Es macht mir Freude, hier zu sein. Ich gratuliere dem 105 Jahre alten Kulturverein zu seiner imposanten Tradition und dazu, dass er so lebendig und aktiv ist und viele junge Mitglieder hat“, sagte Fischer in seinen Grußworten.
Musikalisch begrüßt wurden die vielen Besucher von der Schlosskapelle Neuhaus unter der Leitung von Johannes Glawischnig.
„Ich habe in ihrer Gemeinde viel Schönes, Erfreuliches, Interessantes und Angenehmes erlebt. Es macht mir Freude, hier zu sein. Ich gratuliere dem 105 Jahre alten Kulturverein zu seiner imposanten Tradition und dazu, dass er so lebendig und aktiv ist und viele junge Mitglieder hat“, sagte Fischer in seinen Grußworten.
Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser hielt seine Grußbotschaft auf Deutsch und Slowenisch. Er wünschte dem Kulturverein und den Menschen in Schwabegg viel Freude am neuen Kulturhaus. Es sei ein zukunftsweisendes Zeichen für das gute Miteinander in Kärnten. Die Segnung des Hauses nahmen Pfarrer Simon Wutte und Dechant Ivan Olip vor. Danach gab es ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit verschiedenen Vereinen und Gruppen aus dem Ort, wie dem Oktet Suha, der Kindergruppe Lutke Suha, der Familienmusik Hirm, dem Ensemble PIS und der Laientheatergruppe und im Kulturhaus wurden Kunstwerke der Schulleiterin der NMS Bleiburg, Christine Meklin-Sumnitsch, ausgestellt.
Als Moderator führte Jokej Logar durch die Veranstaltung.
Kulturvereinsobmann Lenart Katz konnte bei der Eröffnung unter anderem auch Diplomat Valentin Inzko, Sloweniens Generalkonsulin Dragica Urtelj, Bezirkshauptmann Gert Klösch und Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß begrüßen.
 
 

Kleine Zeitung 26.4.2015

 

Bundespräsident Heinz Fischer besuchte Neuhaus

Der hohe Gast aus Wien wurde von den Bewohnern herzlich begrüßt. Heinz Fischer kostete im Hadnzentrum den typischen Sterz und eröffnete das neue Kulturhaus des slowenischen Kulturvereins in Schwabegg.

Besuch des Bundespraesidenten Heinz Fischer und LH Peter Kaiser in Schwabegg Neuhaus Hadnzentrum Kulturhaus

Bundespräsident Heinz Fischer begeisterte Foto © Kleine Zeitung Helmuth Weichselb

Nach ein paar Nebelfeldern am frühen Morgen ergießt sich die Sonne über das frische Grün der Wiesen, die gespickt sind mit leuchtendem Löwenzahn, und die blühenden Bäume im Ort Schwabegg in der Gemeinde Neuhaus/Suha, in dem das Had’nzentrum, das neue Kulturhaus des slowenischen Kulturvereins und die Kirche nur einen Steinwurf voneinander entfernt sind. Kaiserwetter für einen hohen Besuch, der am Samstag pünktlich mit dem Glockengeläut um neun Uhr mit seinem Tross vorfährt.


Bei seinem letzten Aufenthalt im Museum Liaunig hat Bundespräsident Heinz Fischer versprochen, der Gemeinde Neuhaus einen Besuch abzustatten. So hat sich jetzt das ganze Dorf herausgeputzt. Eine gute Stunde vor Fischers Ankunft strömen die Menschen herbei – in Tracht, in Uniform, in hübschen Kleidern und Anzügen, in Jeans. Bürgermeister Gerhard Visotschnig gibt sich betont locker, die Nervosität ist dennoch spürbar. Liegen die Servietten auf den mit weißen Tischtüchern überzogenen Biertischen richtig? Ist der Had’nsterz mit den Grammeln fertig? Die Schlosskapelle Neuhaus intoniert noch einmal die Bundeshymne. Die Feuerwehr, deren einzige Dame Fischer besonders herzlich begrüßen wird, nimmt Aufstellung. Im Kulturzentrum probt die Jugend ein letztes Mal ein bezauberndes slowenisches Lied.

Volksnaher Präsident

Dann ist er da, der Mann, der das höchste Amt im Staat bekleidet. Bestens gelaunt und fröhlich geht er auf die Menschen zu, schüttelt unzählige Hände, ist stets bereit für ein Foto. Seine Zeit ist knapp, aber er lässt es sich nicht anmerken. „15 Minuten Had’nzentrum, 37 Minuten Kulturhaus“, ruft Visotschnig. „Und fünf Minuten blödeln“, antwortet Fischer. Das Lachen will kein Ende nehmen. Die Bewohner sind stolz, fühlen sich geehrt. Sogar ein paar Tränen der Rührung fließen.

Um 10.15 Uhr geht es weiter ins Seniorenzentrum nach Pudlach und ins Museum Liaunig. „Wir kennen es nicht anders. In 15 Minuten die Eremitage“, sagt einer der Begleiter. Weg sind sie. Zurück bleiben eineinviertel Stunden, die den Menschen in Schwabegg noch lange im Gedächtnis haften bleiben werden.

 

Kleine Zeitung 22. 4. 2015

Bundespräsident eröffnet „Haus der Kultur“ in Schwabegg

Bundespräsident Heinz Fischer eröffnet am Samstag das „Haus der Kultur“ des Kulturvereines Drava. Konzerte, Vernissagen, Puppentheater – viel Abwechslung wird im „Haus der Kultur“ in Schwabegg geboten.

Leonhard Katz, Obmann des Katholischen Kulturvereins Drava, legt für den Bundespräsidenten den roten Teppich aus

Leonhard Katz, Obmann des Katholischen Kulturvereins Drava, legt für den Bundespräsidenten den roten Teppich aus Foto © Daniela Grössing

Konzerte, Kunstausstellungen, Kochkurse, Puppentheater – viel Abwechslung wird im „Haus der Kultur“ in Schwabegg geboten. In diesem Jahr fanden dort bereits 30 Veranstaltungen statt, die offizielle Eröffnung folgt am Samstag um 9 Uhr. Und diese übernimmt der Bundespräsident der Republik Österreich Heinz Fischer.

Dafür besorgten die Mitglieder des Katholischen Kulturvereins Drava/Katoliško prosvetno društvo Drava extra einen meterlangen roten Teppich. Die Vorfreude ist groß, ist die Eröffnung doch ein Abschluss eines jahrelangen Projektes, in das die Mitglieder rund 1300 Arbeitsstunden investierten. „2011 sind wir gefragt worden, ob wir das Haus kaufen möchten und dank großer Unterstützung konnten wir das Angebot annehmen und 2013 mit der Sanierung beginnen“, sagt Leonhard Katz, seit 41 Jahren Obmann des Kulturvereines, der vor 105 Jahren gegründet wurde.

Große Unterstützung

Investiert wurden 150.000 Euro. Die Finanzierung haben die Posojilnica Bank Bleiburg/Pliberk, die das Haus an den Kulturverein verkaufte, das Land Kärnten, das Bundeskanzleramt, der Rat der Kärntner Slowenen, die Gemeinde Neuhaus/Suha sowie mehr als 150 private Spender ermöglicht. Das Haus hat eine Gesamtnutzfläche von rund 300 Quadratmetern und ist für Konzerte und Vernissagen ebenso geeignet wie für Vorträge, Kochkurse und vieles mehr. Das Haus kann auch für Seminare und private Feierlichkeiten genutzt werden. Rund 100 Personen finden im 120 Quadratmeter großen Veranstaltungssaal Platz. Genutzt wird das Haus der Kultur auch zum Proben, etwa vom Oktet Suha und der Puppentheatergruppe Lutke Suha. „Wir haben hundert aktive Mitglieder, am Eröffnungstag werden wir alle gemeinsam ein Lied singen“, kündigt der Obmann an. Das „Haus der Kultur“ selbst hat eine lange Geschichte. 50 Jahre lang war es das Gemeindeamt, dann eine Bank und ein Supermarkt. In der Zwischenkriegszeit waren dort sogenannte „Armenwohnungen“, bis zu vier Familien lebten im Haus. „Uns ist es wichtig, dass das ,Haus der Kultur’ ein offenes Haus ist. Jeder ist willkommen“, sagt Katz. Mehr Infos unter www.kpddrava.at. VON DANIELA GRÖSSING ____________________________________________________________ Krapfen und Kochschürzen (Lutke Suha) – Pust 2015 http://www.kleinezeitung.at/k/kaernten/voelkermarkt/4663322/Schwabegg_Krapfenworkshop ———————————————————- Kleine Zeitung 26.2.2015

In Schwabegg haben große Talente ihre Wurzeln

Dem Komponisten Anton von Webern und dem Ethnologen Zdravko Švikaršič ist am Freitag im Haus der Kultur/Hiša kulture in Schwabegg ein ethologischer Abend gewidmet. Kulturverein Drava ist Veranstalter.

Der Preglhof in Oberdorf bei Schwabegg war einmal im Besitz der Freiherren von Webern Foto © Rosina Katz-Logar

Der Kulturverein Drava in Schwabegg/Žvabek in der Gemeinde Neuhaus besinnt sich morgen im Rahmen eines ethnologischen Abends im Haus der Kultur/Hiša kulture (Beginn 19 Uhr) zweier großer Persönlichkeiten, die mit dem 190-Seelen-Ort verwurzelt sind. Es geht dabei um den in Schwabegg geborenen Ethnologen, Volksliedsammler und Arrangeur Zdravko Švikaršič sowie den zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts zählenden Anton von Webern. „Švikaršič wurde am 13. Februar 1885 in Schwabegg geboren, Anton von Webern hat einen großen Teil seiner Jugendzeit in Schwabegg verbracht und hat hier am Friedhof eine Gedenkstätte“, sagt Leonhard Katz, Obmann des Kulturvereines Drava.

 

130. Geburtstag und 60. Todestag

Anlass für die Veranstaltung seien der 130. Geburtstag von Zdravko Švikaršič sowie der 60. Todestag von Anton von Webern. Beim ethnologischen Abend sollen vor allem Zeitzeugen zu Wort kommen. „Švikaršič hat mehr als 100 slowenische Volkslieder vor dem Vergessen bewahrt“, sagt der Musikwissenschaftler Engelbert Logar. Darunter seien allseits bekannte Lieder wie „Pojdam v Rute“ (Ich gehe nach Rute/Raut), „Pesem o rojstvu“ (Lied von der Geburt) oder „Tam kjer teče bistra Zila“ (Dort wo die klare Gail fließt). Er habe mit seiner Forschungsarbeit in Südkärnten und im Raum Klagenfurt auch den fünfstimmigen Männersatz, eine Spezialität der damaligen Zeit, dokumentiert.

Erste Kompositionen

Der Komponist Anton von Webern – einer der Wegbereiter der seriellen Musik – verbrachte einen großen Teil seiner Jugend am Preglhof in Oberdorf, der sich damals im Familienbesitz der Freiherren von Webern befand. Seine Mutter Amalia, sein Bruder Carl und sein Großvater sind in Schwabegg begraben. „Seine ersten kompositorischen Versuche stehen in enger Verbindung mit dem Preglhof“, sagt Eleonore Kühnel, die heutige Besitzerin des Pregl-hofes. Webern sei vom Ort fasziniert gewesen – „verlorenes Paradies“ – und habe das Grab seiner Mutter oft besucht. Sein Vater Carl hätte ihn gerne als Landwirt am Preglhof gesehen. Als Kapellmeister sei er später immer wieder an den Preglhof zurückgekehrt. 1912 verkaufte Carl von Webern den Preglof und zog nach Klagenfurt.

Lieder und Musikbeispiele werden vorgestellt

Eleonore Kühnel wird ihre Forschungsergebnisse am ethnologischen Abend dem Publikum vorstellen. Das Oktet Suha und der Frauenchor „PIS“ werden Lieder von Zdravko Švikaršič präsentieren und der Musikpädagoge Valentin Hirm wird Musikbeispiele von Anton von Webern vorstellen.

In Oberdorf komponiert

Anton von Webern wurde am 3. Dezember 1883 in Wien geboren. Seine ersten kompositorischen Versuche für Klavier und Violoncello sind mit „Preglhof 17. September 1899“ datiert. Er studierte in Wien Musikwissenschaften und war von 1904 bis 1908 Privatschüler des um neun Jahre älteren Arnold Schönberg, der gerade dabei war, die Zwölftonmusik zu entwickeln.

1912 verkaufte sein Vater Carl von Webern den Preglhof und zog nach Klagenfurt. Seine Mutter Amalia wurde 1906 in Schwabegg bestattet. Am 15. September 1945 wurde Webern in Mittersill von einem amerikanischen Besatzungssoldaten irrtümlich erschossen. Seit 1979 besteht die Gedächtnisstätte der Freiherren von Webern.

In Schwabegg geboren

Zdravko Švikaršič erblickte am 13. Februar 1885 als Sohn des Lehrers Gregor Švikaršič und seiner Frau Neža, geborene Skubl, aus Oberdorf, in der alten Volksschule das Licht der Welt. Nach dem Besuch des Lehrerbildungsseminares in Klagenfurt unterrichtete er in St. Michael ob Bleiburg und in Zell Pfarre.

Später war Švikaršič Professor in den heute in Slowenien liegenden Städten Kranj und Ljubljana. Sein Lebenswerk, wofür er mehrfach ausgezeichnet wurde, umfasst eine große Sammlung slowenischer Volkslieder aus Südkärnten sowie Liederarrangements für fünf Stimmen, Klavier und Violine. Er verstarb 1986.

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Homepage/spletna stran Fara Žvabek 18.2.2016

Generalmusikdirektor Michael Zilm besucht Gedenkstätte des Komponisten Anton von Webern

Am 13. Februar 2016 erreichte uns folgendes E-mail, das wir mit Erlaubnis des Absenders hier veröffentlichen:

Sehr geehrter Herr Pfarrvorsteher Golavčnik,

ich melde mich heute bei Ihnen (als Unbekannter) mit einem wohl etwas außergewöhnlichem Anliegen.

Ich bin Dirigent und werde in Kürze die Orchesterstücke op,6 von Anton von Webern aufführen. Webern hat dieses Werk ja bekanntlich im Jahre 1909 auf dem Preglhof in Schwabegg komponiert. Sie sind insgesamt eine Reflexion auf den Tod seiner geliebten Mutter im Jahre 1906. Schwabegg  selbst spielt darin eine entscheidende Rolle, die Umgebung des Preglhofs, die Kirche, der Friedhof, das Grab der Mutter, all dies hat seinen Widerhall in der Musik gefunden. Im vierten Stück „Marcia funebre“ beschreibt der Komponist seinen Gang vom Preglhof hinunter zum Friedhof, und benützt dazu im Orchester als ständigen Hintergrund „tiefes Glockengeläute“. Natürlich sind die Glocken Ihrer Kirche, der Schwabegger Dorfkirche, dafür das Vorbild.
Diese Glocken im Original zu hören, ist für mich sehr wichtig. Daher werde ich heute nach Lavamünd reisen, um morgen Ihren Gottesdienst zu besuchen! Die wichtigste Frage dabei für mich: Sind die Glocken in der Schwabegger Kirche noch dieselben wie 1906, oder wurden sie inzwischen ausgetauscht, wie es ja oft nach dem 2.Weltkrieg der Fall sein mußte, da die Glocken eingeschmolzen wurden.

Hier bitte ich Sie höflich um Ihre Mithilfe:

Vielleicht könnten Sie sich freundlicherweise nach den Glocken erkundigen. Es gibt sicher ältere Gemeindemitglieder oder jemand von Ihren Mitarbeitern, die das noch wissen könnten. Wenn Sie erlauben, werde ich mich morgen also bei Ihnen vorstellen, und hoffe, daß mein Anliegen nicht allzu aufdringlich ist.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
Mit besten Grüßen
Ihr
Michael Zilm
(Generalmusikdirektor)

Durch den Besuch des Generalmusikdirektors Michael Zilm konnten wir Interessantes aus dem Leben des Komponisten Anton von Webern erfahren. Herr Generalmusikdirektor Zilm berichtete davon, dass der elterliche Preglhof in Oberdorf der Lebens- und Schaffensraum des Komponisten gewesen ist, wo auch ein Großteil seiner Kompositionen entstanden ist. Die schöne Umgebung von Schwabegg- Žvabek wirkte inspirierend auf all seine Werke, die in der damals neuen und anspruchsvollen Zwölftonmusik verfasst wurden.
Von den Glocken der Pfarrkirche Schwabegg- Žvabek ist nur die dritte, die kleinste erhalten geblieben, die zwei größeren Glocken wurden im Jahre 1952 neu angeschafft. Herr Zilm war gemeinsam mit seiner Begleitung von der zweisprachigen Hl. Messe sehr angetan und konnte so, als evangelischer Christ, einen Eindruck vom geistlichen Leben der katholischen Pfarre in Schwabegg- Žvabek gewinnen. Nach der Hl. Messe wurde noch gemeinsam die Gedächtnisstätte der Freiherrn von Webern am Pfarrfriedhof in Schwabegg- Žvabek besucht.
Wir bedanken uns bei Generalmusikdirektor Michael Zilm für seinen Besuch und wünschen ihm alles Gute für die Aufführung der Orchesterstücke Opus 6 von Anton von Webern in der ehemaligen Wirkungsstätte des Komponisten, in der alten Hansestadt Stettin im heutigen Polen.
V nedeljo, 14. februarja 2016, je župnijo Žvabek obiskal osrednji glasbeni ravnatelj, gospod Michael Zilm iz Nemčije. Hotel je slišati zvonove, ki so omenjeni v delu komponista Antona von Weberna, ki je dolga leta živel in komponiral pri Hofovcu v Gornji vasi. Na farnem pokopališču sta pokopana njegova mati in njegov oče, sam pa je umrl v salzburškem Mittersillu, ko je postal nesrečna žrtev vojaškega streljanja po koncu 2. svetovne vojne leta 1945. Gospod Zilm je po sv. maši veliko pripovedoval o tem, kako pomembna je bila pokrajina okoli Žvabeku za komponista von Webern, saj je vplivala na skoraj vse njegove kompozicije.
Zahvaljujemo se gospodu Zilmu za obisk v Žvabeku in mu želimo za svoje glasbeno ustvarjanje vse najboljše in obilo veselja.

 

Velikonočni projekt – Kleine Zeitung  20.4.2014 kpd projekt april 2014   Kanadischer Abend – Kanadski večer – Völkermarkter woche 5.2.2014               KLEINE ZEITUNG 2008 – 2014 03.02.2014 Kleine Zeitung

Kanadischer Abend

Leonhard Katz (Mitte) und Franz Lutnik wurden geehrt Foto © KK/PrivatLeonhard Katz (Mitte) und Franz Lutnik wurden geehrt

Das Oktet Suha und das Jauntal/Podjunski Trio luden am Samstag zum Kanadischen Abend in den „Motschulablick“ in Neuhaus. Gezeigt wurde ein Film von Sigi Kolter über die Tournee durch Kanada. Jokej Logar und Pepej Krop führten durchs Programm. Ehrengäste waren unter anderen Bürgermeister Gerhard Visotschnig und Unternehmer Rudi Bredschneider. Im Zuge der Veranstaltung wurden der Obmann des Kulturvereines Drava, Leonhard Katz , und Kassier Franz Lutnik für 40 Jahre Engagement im Verein geehrt. Zuletzt aktualisiert: 04.01.2014 um 20:30 Uhr3 Kommentare

Der Stern begann in Kärnten zu leuchten

Vor 68 Jahren sammelten Kärntner Sternsinger erstmals für die Missionsarbeit. Ein Pionier dies nun österreichweiten Erfolgsmodells erinnert sich.

Foto © KLZ/Rosina Katz-Logar

Das nennt man eine Erfolgsgeschichte: Vor 68 Jahren wurde in Kärnten das Sternsingen für die Missionsarbeit erfunden. Die Idee dazu kam vom slowenischen Salesianerpater Janez Rovan (1911 – 1988). Er gab dem alten Brauch des Neujahrssingens (Koledovanje) beziehungsweise des Dreikönigssingens (Trikraljevsko petje) einen neuen Sinn: Statt für die eigene Tasche wurde für bedürftige Menschen in der Dritten Welt gesammelt.

 

Den Grundstein für die Sternsinger-Aktion der Katholischen Jungschar legte Janez Rovan als in der Pfarre Schwabegg/?vabek, als er 1946 die ersten karitativen Sternsinger Österreichs durch die Pfarre begleitete. Einer davon war der damalige Ministrant Jakob Lutnik. „Alles hat sehr bescheiden angefangen“, erzählt er.

Fleisch gespendet

Die vom Pfarrer gebastelten weißen Königskappen hätten witzig gewirkt. Ebenso der Papierstern mit Schweif, der auf einer Stange befestigt war. Drei Ministranten wurden als Kaspar, Melchior und Balthasar mit Messgewändern angezogen. „Unsere Lieder und Gebete sowie der Segen und das Räuchern des Pfarrers wurden überall wohlwollend angenommen“, sagt der pensionierte Maurer und fünffache Familienvater Jakob Lutnik (78). „An die Türen schrieben wir mit Kreide 19-G-M-B-46.“ Die Spendenfreudigkeit sei trotz schwieriger Wirtschaftslage groß gewesen. „Neben Geld bekamen wir Sachspenden wie Fleisch oder Fett.“ Das Geld wurde an Missionare in Indien übergeben, die Sachspenden gingen an Flüchtlingslager in Spittal/Drau und Lienz. Janez Rovan, der 1945 mit Priesterkollegen aus dem damaligen kommunistischen Jugoslawien geflüchtet war, hat die Pfarrangehörigen in Schwabegg mit seiner Idee in Predigten konfrontiert. Daran erinnert sich Maria Lutnik (80) aus Unterdorf. „Seine Begeisterungsfähigkeit war unglaublich“, erzählt sie. Die Kinder seien ihm in Scharen nachgelaufen. Sonntags traf man sich zur Vesper und dann zum Spiele- und Sportnachmittag. Brigita Lutnik (77) aus Schwabegg war damals neun Jahre alt. „Die Sternsinger waren eine bewunderte Gruppe“, sagt sie. Den Pfarrer aber hätten alle geliebt. „Er hat uns auch das Singen beigebracht“, erzählt die ehemalige Leiterin des Kirchenchores.

Wichtiger Mitbegründer

„Janez Rovan ist ein wichtiger Mitbegründer der heutigen modernen Sternsingeraktion“, sagt Christian Herret, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Katholischen Jungschar Österreichs mit Sitz in Wien. „Er hat traditionelles Brauchtum aufgegriffen und für Missionszwecke eingesetzt.“ Die Sternsingeraktion lief in Kärnten einige Jahre auf lokaler Basis und danach im Rahmen der Kärntner Caritas mit Prälat Rudolf Blüml an der Spitze. „Die mit Salesianern besetzten Pfarren in Kärnten haben die Idee sofort aufgegriffen“, sagt Paul Zablatnik, Geschäftsführer der slowenischen Abteilung der Katholischen Aktion in Kärnten. Blüml habe das Sternsingen dann zur Dekanatssache erklärt und bei Pastoraltagen in Wien mit Erfolg vorgestellt. Seit 1954 wird das Sternsingen von der Katholischen Jungschar durchgeführt.

Zahlen & Fakten

Magier, Sterndeuter, Weise. Das Matthäus-Evangelium berichtet – je nach Übersetzung – von Magiern, Sterndeutern oder Weisen, die einer Sternenkonstellation folgten. Auf diese Weise gelangten sie über Jerusalem nach Bethlehem, wo sie dem neugeborenen Jesuskind huldigten. 85.000 Sternsinger sind heuer in ganz Österreich unterwegs, um den Menschen die frohe Botschaft von der Geburt Christi zu verkünden. Sie bringen Segen in die Häuser und sammeln Spenden. Die heiligen drei Könige. Im vierten Jahrhundert wurden die Sterndeuter auf die Dreizahl festgelegt. Im sechsten Jahrhundert wurden aus den Magiern oder Sterndeutern Könige. Es wird vermutet, dass die adelige Abstammung aus den Gaben – Gold, Weihrauch, Myrrhe – abgeleitet wurde. 500 Projekte in der Dritten Welt werden mittlerweile durch die Sternsingeraktion unterstützt. In Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas kommt das Geld der Entwicklungspolitik zugute. Caspar, Melchior, Balthasar. Im neunten Jahrhundert erhielten die heiligen drei Könige die Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Die Buchstaben „C + M + B“, welche die Sternsinger an die Türen schreiben, bedeuten jedoch „Christus mansionem benedicat“: Christus, segne dieses Haus!

ROSINA KATZ-LOGAR

Zuletzt aktualisiert: 05.10.2013 um 20:30 UhrKommentare

 

Zvezda je zasijala v Žvabeku

Pred skoraj sedemdesetimi leti so božični pevci prvič zbirali darove za misijonarje. Avstrijski model je zgodba o uspehu.

Prvotna zamisel o božičnem petju za misijone se je porodila slovenskemu salezijanskemu duhovniku Janezu Rovanu, ki je kot dušni pastir tedaj deloval v Žvabeku. Staremu običaju koledovanja in trikraljevskega petja je vdahnil nov smisel. Otroci darov niso zbirali zase, temveč za misijonarje v tretjem svetu.

Ko je katoliška mladina leta 1946 prvič zapela za misijone, je bil zraven tudi ministrant Jakob Lutnik (Krištanov iz Dolnje vasi), zdaj že upokojenec. Spominja se, kako skromni so bili začetki. Bela kraljevska ogrinjala, ki jim jih je naredil gospod Rovan, so bila videti smešna. Prav tako papirnata zvezda repatica, pritrjena na palico. Povsod so jih prijazno sprejeli. Nad vrata so s kredo napisali 19-G-M-B-46. Kljub težkim gospodarskim razmeram so bili ljudje radodarni. Poleg denarja so darovali tudi meso in slanino. Denar so poslali misijonarjem v Indiji, druge darove so predali begunskima taboriščema v Špitalu in Lienzu.

Janez Rovan, ki je l. 1945 pribežal s skupino duhovnikov iz tedaj komunistične Jugoslavije, je svoje farane v Žvabeku navduševal za svojo zamisel o nalogi trikraljevskega petja v svojih pridigah. Tega se dobro spominja Marija Lutnik, Krištanova iz Dolnje vasi: »Znal nas je neverjetno dobro navdušiti!« Otroci so mu v trumah sledili, ob nedeljah so se srečavali pri večernicah in nato na športnih popoldnevih.

Sedeminsedemdesetletna Brigita Lutnik (Kajžrova) se spominja, da so božične pevce vsi občudovali, zelo radi pa so imeli tudi duhovnika Rovana, ki je otroke med drugim učil peti. Janez Rovan je znal navduševati in otroci so mu v trumah sledili. Bil je pomemben soustanovitelj današnjega gibanja božičnih pevcev. Tradicijo je uporabil za pomoč misijonarjem. Na Koroškem so bili božični pevci najprej prisotni lokalno, nato jih je pod okrilje vzela Karitas. Od leta 1954 običaj ohranja krščanska mladina. V Avstriji danes veselo sporočilo o Jezusovem rojstvu prenaša že 85.000 božičnih pevcev. V domove prinašajo blagoslov in zbirajo darove. Z zbranimi sredstvi podpirajo približno 500 projektov v tretjem svetu. V deželah Afrike, Azije in Latinske Amerike z njimi podpirajo razvojno politiko.

Rosina Katz-Logar Prevod v slovenščino: Franc Kattnig (Mohorjeva Pratika 2015)

 

„Bis zur totalen Erschöpfung“

Florian Hirm (83) berichtet vom Bau.

Foto © Katz-Logar

Im Winter 1938 sind Ingenieure aus Westfalen gekommen und haben das Gebiet an der Drau mit Stöcken und Seilen vermessen. Wir haben als Kinder mitgeholfen. Kurze Zeit später wurde mit dem Bau auf Schwabegger Seite begonnen. Die Arbeiter wurden wie Sklaven behandelt. Es war schrecklich. In den Holzbaracken waren knapp 50 Juden untergebracht und Arbeiter aus anderen Nationen. Ein Jude aus Ägypten hat mir die furchtbaren Wunden von den Schlägen, die ihm der Nazi Grabner und andere zugefügt haben, gezeigt.

Die Arbeit war furchtbar und primitiv. Die Juden mussten jeweils zwei Stunden bis zur totalen Erschöpfung unter Wasser bleiben und die Luft für das Vakuum auspumpen. Dabei wurden sie beschimpft und erniedrigt. Jeder musste arbeiten, bis er fast krepierte. Der Beton wurde in Mischmaschinen gemischt, in Jutesäcke gefüllt und unter das Wasser gestellt. Die Schwabegger Bauern lieferten Milch und Kartoffeln. Pferde wurden an der Baustelle geschlachtet und verspeist. Viele Arbeiter, die wir kannten, sind einfach verschwunden – angeblich nach Dachau und Mauthausen. Die Arbeiter waren zumeist 25 bis 60 Jahre alt. Sie durften die Baracken nicht verlassen. Die Bauherren aus Wien und Deutschland haben mit herrischem Verhalten die Gasthäuser in Schwabegg besucht, ihre Frauen haben Pilze gesammelt. Eine starb durch einen giftigen Pilz. Der Schwabegger Rudolf Sokol half als Flößer und Wagner bei den Arbeiten. Die Schwabegger, zu 95 Prozent Slowenen, waren stark verunsichert. 1942 ging die erste Stufe in Betrieb. Weil der Beton undicht war, wurde in Massen Asche antransportiert und ins Wasser geschüttet. 1943 war das Kraftwerk fertig, die Partie zog nach Lavamünd weiter. Das Stauwasser war damals 16 Meter tief. Mittlerweile hat sich 13 Meter Schlamm angesammelt. Ich war schon einige Male in Mauthausen und habe mich der armen Menschen des Kraftwerksbaus erinnert. Ich bin sicher, dass ich einige auf den Fotos wiedererkannt habe.

AUFGEZEICHNET VON ROSINA KATZ-LOGAR
 

24. Treffen der Volksmusikanten

Der Kulturverein “Drava” veranstaltete in Heiligenstadt/Neuhaus das 24. internationale Volksmusikantentreffen. Durch die Veranstaltung führten Jokej Logar und Pepej Krop

12.11.2013 Kleine Zeitung

Die Kinder, die Heimat, die Kunst

Der Kulturverein Drava und die Volksschule Schwabegg veranstalteten gemeinsam ein interkulturelles Projekt unter dem Titel „Moj svet domá/Meine Welt Zuhause“.

Foto © Katz

Es handelte sich um ein Kunstprojekt unter der Leitung von Christine Meklin-Sumnitsch. Untersucht wurde dabei die emotionale Bindung der Kinder und Jugendlichen mit ihrer Heimat, ihrem Elternhaus und ihrem Zuhause. Beim Malen und Gestalten hatten sie die Möglichkeit, ihre Träume, Wünsche und Ängste künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Mit dabei war auch der ORF. 31.07.2013 Kleine Zeitung

Ministerin besuchte Liaunig-Museum

Dem Museum Liaunig in Neuhaus stattete Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, einen Besuch ab.

Foto © Katz-Logar1 / 61 Nach einem Empfang im Gasthaus Hartl besuchte Claudia Schmied, die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur heute das Museum Liaunig in Neuhaus/Suha.

Peter Baum, Kunstkritiker und Kurator, sowie Hausherrin Eva Liaunig stellten der Ministerin die Ausstellung „Von der Fläche zum Raum“ vor. Im Zuge dessen stellte  Jakob Logar das Oktet Suha und die Aktivitäten des slowenischen Kulturvereines Drava vor. Anwesend war auch Bürgermeister Gerhard Visotschnig. 09.07.2013 Kleine Zeitung

Luftige und lustige Spiele am Kömmelgupf

Spiele für Kinder und Eltern auf mehr als 1000 Meter Seehöhe waren am Sonntag der Renner beim Familienfest am Kömmelgupf.

Vida Logar (rechts) und ihr engagiertes Team stellten beim Familienfest am Kömmelgupf zahlreiche knifflige Stationen zusammen Foto © KatzVida Logar (rechts) und ihr engagiertes Team stellten beim Familienfest am Kömmelgupf zahlreiche knifflige Stationen zusammen

Die Stationen der Naturolympiade wurden von Vida Logar mit ihrem Team umgesetzt. Veranstalter waren der KPD Drava, die Živinorejska zadruga, Südkärntner Bauern und Katoliška otroška mladina. Viele Oldtimer aus dem ganzen Bezirk, dem Lavanttal und Slowenien konnten bewundert werden. Für das Wohl der 350 Gäste sorgte Franz Hirm. Eingeleitet wurde das Fest mit einer Feldmesse von Pfarrer Simon Wutte. Viele Ehrengäste, etwa Regierungsrat Andreas Wakounig, die Ökonomieräte Fric Kumer und Stefan Domej, Bankdirektor Joško Nachbar, Rechtsanwalt Matthäus Grilc und ORF-Journalistin Sabina Zwitter-Grilc waren dabei. 25.06.2013 Kleine Zeitung

Ein Festival als musikalischer Traum

Es war ein Sommernachtstraum, der Samstagabend beim Festival Suha auf Schloss Neuhaus/Suha mit Musik aus Österreich, Italien und Slowenien geträumt wurde.

Foto © Rosina Katz-Logar1 / 80 Es war ein Sommernachtstraum auf Schloss Neuhaus/Suha mit Musik aus Österreich, Italien und Slowenien und vielen Ehrengästen. Darunter Bischof Alois Schwarz, die slowenischen Generalkonsulin Dragica Urtelj, der ORF-Journalist Eugen Freund, Museumsdirektor Peter Liaunig, die Landtagsabgeordneten Zalka Kuchling und Jakob Strauß, der Unternehmer Josef Rutar, Primarius Walter Döller, die AMS-Chefin Helena Wutscher, Monsignore Ivan Olip, Reinhold Stückler, der Leiter des St. Pauler Kultursommers und viele andere Persönlichkeiten.

Veranstalter waren das Oktet Suha, die Gemeinden Neuhaus und Dravograd, der Christliche Kulturverband und der Kulturverein Drava. Schlossherrin Eva Liaunig, Organisator Jokej Logar und Bürgermeister Gerhard Visotschnig eröffneten das Festival, das mit einem Galaempfang im Schlossgarten eingeleitet wurde. Unter den Gästen:  Bischof Alois Schwarz, die slowenischen Generalkonsulin Dragica Urtelj, ORF-Journalist Eugen Freund, Museumsdirektor Peter Liaunig, Unternehmer Josef Rutar, Monsignore Ivan Olip, Reinhold Stückler, St. Pauler Kultursommer, Nu?ej Tolmaier, Christlicher Kulturverband, und viele Landes- und Gemeindepolitiker. 01.06.2013 Kleine Zeitung

Dialektgeschichten aus dem Petzenland

Eine CD mit Geschichten aus dem Petzenland in slowenischer Umgangssprache wurde im Gasthaus Hafner in Oberdorf vorgestellt.

Dialektgeschichten aus dem Petzenland

Eine CD mit Geschichten aus dem Petzenland in slowenischer Umgangssprache wurde im Gasthaus Hafner in Oberdorf vorgestellt.

Foto © Foto: Rosina Katz-Logar

Die Veranstaltung des Kulturvereins Drava und des Christlichen Kulturverbands wurde vom Chor „Lutke Suha“ (Leitung Alina Logar) und dem Ensemble PIS (Traudi Katz-Lipusch) umrahmt. Es sprachen Janko Zerzer vom Christlichen Kulturverband und Martina Piko-Rustia, Leiterin des Institutes Urban Jarnik. Unter den Besuchern: Gemeinderat Peter Trampusch und Autor Hermann Germ.

Foto © Rosina Katz-Logar1 / 36 Eine CD mit Erzählungen und Geschichten aus dem Petzenland in slowenischer Umgangssprache wurde am Mittwoch im Gasthaus Hafner in Oberdorf vorgestellt.

Die Veranstaltung des Kulturvereins Drava und des Christlichen Kulturverbands wurde vom Chor „Lutke Suha“ (Leitung Alina Logar) und dem Ensemble PIS (Traudi Katz-Lipusch) umrahmt. Es sprachen  Janko Zerzer vom Christlichen Kulturverband und Martina Piko-Rustia, Leiterin des Institutes Urban Jarnik. Unter den Besuchern:  Gemeinderat Peter Trampusch und Autor Hermann Germ. 01.05.2013 Kleine Zeitung

Ein ausgezeichnetes Geburtstagsfest

Mit mehr als 200 Gästen feierte das Ensemble „PIS“ (Pevsko-instrumentalna skupina) des slowenischen Kulturvereines Drava aus der Gemeinde Neuhaus/Suha am Samstag seinen 35. Geburtstag.

Foto © KK

Das Fest fand im Rahmen eines dalmatinischen Abends im Gasthaus Hafner in Oberdorf statt. Unter der Leitung von Traudi Katz-Lipusch präsentierte der Chor Erfolgslieder aus 35 Jahren. Instrumental begleitet wurden die 17 Sängerinnen von Alina Logar, Tamina Katz, Laura Mory und Klara Logar. Für ihre langjährige Treue zum Chor wurden Helga Würfler, Vida Logar, Angelika Lutnik, Renate Trampusch, Vera Sadjak, Stefanie Kontschitsch, Elisabeth Kontschitsch, Christine Meklin-Sumnitsch und Rosina Katz durch den Obmann des Kulturvereines Drava, Leonhard Katz, ausgezeichnet. Der ORF zeichnete das Konzert auf. Zuletzt aktualisiert: 18.03.2013 um 19:04 UhrKommentare

Kreuzweg zu heiliger Stätte

Der Kulturverein Drava in Schwabegg/Žvabek lud am Sonntag zur Kreuzwegandacht in slowenischer Sprache in die Wallfahrtskirche Heiligenstadt/Sveto mesto.

Zu einer Kreuzwegandacht nach Heiligenstadt mit Pfarrer Simon Wutte (vor dem Kreuz) begab sich der Kulturverein Drava aus Schwabegg Foto © KKZu einer Kreuzwegandacht nach Heiligenstadt mit Pfarrer Simon Wutte (vor dem Kreuz) begab sich der Kulturverein Drava aus Schwabegg

Die Andacht leitete Pfarrer Simon Wutte, der den Anwesenden die Kulturgüter der Kirche, die vor zwei Jahren renoviert wurde, vorstellte. Die der heiligen Maria geweihte Kirche wird erstmals 1571 genannt. Neben Mitgliedern des Kulturvereins waren auch die Pfarrgemeinderäte Benjamin Malle und Anton Traun beim Kreuzweg. Zuletzt aktualisiert: 10.08.2012 um 05:20 UhrKommentare

Harmonischer Doppelpack

Der Sonntag steht im Zeichen der Volksmusik: Am Sonnegger See findet ein Harmonika-Treffen, in Heiligenstadt das 24. Internationale Volksmusikantentreffen, statt.

Die Gruppe "Zimski kosci" (auf Deutsch: Mäher im Winter)Foto © KK/PrivatDie Gruppe „Zimski kosci“ (auf Deutsch: Mäher im Winter)

Zum Harmonika-Open-Air am Sonnegger See sind Teilnehmer aus dem Alpen-Adria-Raum eingeladen, um von 9 bis 12 Uhr ihre Lieblingsstücke zu präsentieren. Das Treffen findet beim Sonnegger-See-Stüberl in der Naturarena statt. Ab 12 Uhr bis in die späten Abendstunden gibt es Livemusik der Gruppe „Labodi“ aus Slowenien. Zuletzt aktualisiert: 17.07.2012 um 20:30 UhrKommentare

Schifffahrt um Piran

Die Hafenstadt Piran und Protoro? waren Reiseziel für 56 Mitglieder des Kulturvereins Drava aus Neuhaus mit Obmann Leonhard Katz und Organisator Jakob Logar . Von der Schifffahrt entlang der Küste begeistert waren auch Filmemacherin Sabina Zwitter-Grilc, das Team von Lutke Suha mit Vida Logar und Franz Kert. Zuletzt aktualisiert: 25.06.2012 um 20:19 UhrKommentare

Ein stimmiges Festival auf Schloss Neuhaus

Internationales Oktett-Festival Suha fand zum 20. Mal statt.

Das diesjährige internationale Oktett-Festival Suha auf Schloss Neuhaus/Suha stand im Zeichen seines 20-Jahr-Jubiläums. Mehr als 500 Gäste konnten ein Konzert mit dem „Oktet Suha“ unter der Leitung von Edi Orae sowie Gästen aus Krakau, Kroatien, Althofen, Dravograd und dem Ensemble „Pis“ aus Schwabegg mit Chorleiter Engelbert Logar genießen. Das „Oktet Suha“, Festival-Organisator Jakob Logar sowie Eva und Herbert Liaunig wurden seitens des Kulturvereines Drava, vertreten durch Franz Lutnik, mit Urkunden geehrt. „Wir haben unser Museum bewusst mit Neuhaus/Suha benannt und damit die slowenische Ortsbezeichnung vor dem Vergessen gerettet“, sagte Eva Liaunig bei der Begrüßung. Glückwünsche überbrachten auch Bürgermeister Gerhard Visotschnig und die Amtsleiterin der Stadtgemeinde Dravograd, Dominka Knez. Zuletzt aktualisiert: 20.04.2012 um 12:39 UhrKommentare

Zauberei um Aschenputtels Schuh

Die Uraufführung des Musicals „Pepelkin Cevelj“ (Aschenputtels Schuh) wird an diesem Wochenende viele Zuseher ins Haus der Kultur – Hia Kulture in Schwabegg/vabek locken.

Klara Kert, Elsa und Klara Logar, Ana Grilz, Victoria Meklin (von links) beschwören die ZauberkugelFoto © PhinoKlara Kert, Elsa und Klara Logar, Ana Grilz, Victoria Meklin (von links) beschwören die Zauberkugel

Es ist ein fantastisches Märchen, das Kinder und Jugendliche auf die Kleinbühne des Kulturhauses – Hia Kulture in Schwabegg bei Neuhaus zaubern. Zwischen viereinhalb und achtzehn Jahre alt sind die Darsteller, die das Märchen in slowenischer Sprache spielen und singen. Es geht dabei um Aschenputtel, das sich weigert, den passenden Schuh herzugeben, weil es den Prinzen nicht mag. Ob der übergewichtige Prinz sein Aschenputtel bekommt oder nicht, das werden die Besucher des Musicals sehen und hören.

Auf jeden Fall treten dabei auch das in Scheidung lebende Schneewittchen und die sieben Zwerge auf. Hänsel und Gretel wollen mit der, aus der slowenischen Märchenwelt bekannten, ordnungsliebenden Katze (muca copatarica) die heile Märchenwelt wiederherstellen.

Proben seit Jänner

Der Text des märchenhaften Musicals stammt von Olga Paui, die Musik von Danilo Katz und Traudi Katz Lipusch. Für die Choreografie zeichnet Imke Logar-Thiessen verantwortlich. Es wird viel gezaubert, gesungen, getanzt und gelacht. Seit Jänner laufen die Proben. Viel Aufwand für zwei Aufführungen vor insgesamt 120 Zusehern.

Neuland für die Kinder

Für die seit fünf Jahren bestehende, 19-köpfige Jugendtheatergruppe des Kulturvereins Drava, die bisher ausschließlich Puppentheater inszenierte, ist das Projekt Neuland. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, sind die Kinder begeistert dabei. Das Aschenputtel spielt Klara Logar (13): „Die langen Proben sind stressig, aber es macht Spaß.“ Ela Grilz (6) findet als „hungriger Zwerg“ alle Anstrengungen lustig. Silvia Hirm (12) ist als Prinz zu sehen. Für das Textlernen hat sie nicht viel Extrazeit aufgewendet. „Wenn du bei den Proben mitdenkst, bekommst du deinen Text mit, und den der Mitspieler.“ Die Autorin hat das Musical voll und ganz auf die Schauspieler abgestimmt. Alle Rollen wurden altersspezifisch besetzt, alle Kinder kommen aus Neuhaus, das erleichterte die Probenarbeit. Was von den Kindern als aufregend und spannend wahrgenommen wird, ist eine perfekte Form der Persönlichkeitsbildung. „Die Kinder fördern nebenbei ihre Sprachkompetenz. Sie entdecken neue Talente an sich, Schauspiel ist ein wichtiger Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Kinder werden selbstbewusster“ sagt Vida Logar (49) vom veranstaltenden Kulturverein Drava.

Samstag Premiere

Zu sehen ist die Produktion am 21. und 22. April, jeweils um 18 Uhr im Kulturhaus. Die Generalprobe am Freitag ist bereits ausverkauft! Das 50 Minuten dauernde Stück ist auch ein Angebot an die Schulen der Region. Das Ensemble wäre auch für eine kleine Tournee bereit – erste Angebote werden bereits geprüft.

PHILIPP NOVAK

Zuletzt aktualisiert: 26.03.2012 um 20:18 Uhr2 Kommentare

Kulturverein lud zur Andacht

Timna und Tamina Katz sowie Klara Logar (von links)Foto © KK/PrivatTimna und Tamina Katz sowie Klara Logar (von links)

Der katholische Kulturverein Drava veranstaltete am vergangenen Sonntag seine traditionelle Kreuzwegandacht in slowenischer Sprache. Schauplatz war dieses Mal die Pfarrkirche in Neuhaus. Die 14 Stationen wurden unter der Leitung von Pfarrer Simon Wutte von Jugendlichen (unter anderen Timna und Tamina Katz sowie Klara Logar) und Erwachsenen vorgetragen. Ebenso vom frischgebackenen Obmann des Pfarrgemeinderates Gottfried Borstner, der nach der Andacht den zahlreichen Anwesenden gemeinsam mit dem Pfarrer die Kulturschätze der gotischen Kirche näherbrachte. Zuletzt aktualisiert: 12.12.2011 um 20:17 UhrKommentare

Besinnliche Lieder in Schwabegg

Der Kirchenchor aus Ebriach erfreute Publikum.

Der Kirchenchor aus Ebriach/Bad Eisenkappel gestaltete ein besinnliches Adventkonzert in der Pfarrkirche Schwabegg. Unter der Leitung von Barbara Pauli erfreute der Chor das Publikum. Das vom Kulturverein Drava veranstaltete Konzert fand im Rahmen einer Adventmesse, gelesen von Pfarrer Simon, Wutte statt. Mitwirkende waren außerdem der Kirchenchor Schwabegg unter der Leitung von Ludmilla Lutnik, das Ensemble „PIS“ mit Vera Sadjak sowie das Familienensemble Valentin Hirm.

Zuletzt aktualisiert: 23.11.2011 um 20:16 UhrKommentare

Bank wird Haus der Kultur

Filiale der Posojilnica-Bank in Schwabegg wurde an KPD Drava verkauft. Mit Bausteinaktion will Kulturverein nächstes Jahr umbauen und sanieren.

Zuerst hatte im Haus Schwabegg 20 bis zur Zusammenlegung 1958 das Gemeindeamt Schwabegg seine Heimstatt, dann die Zadruga und die Filiale der Posojilnica-Bank Bleiburg. Die Bank wird mit Jahresende – bis dahin ist noch mittwochs von 10 bis 12 Uhr Kundenbetrieb – die Filiale endgültig schließen und hat jetzt das Haus an den örtlichen Kulturverein KPD Drava verkauft.

Lorenz Kumer, Direktor der Posojilnica Bleiburg, sieht das als sehr gute Lösung, „damit werden der Ort und beide Kulturen belebt“. Auch der Kulturverein mit Obmann Leonhard Katz freut sich. Zum Kaufpreis, der mit einer Förderung aus dem Ministerium für die Auslandsslowenen in Laibach, Eigenmitteln und einem Überbrückungskredit beglichen wurde, seien laut Katz noch rund 50.000 Euro in die Sanierung und den Umbau des Gebäudes zu stecken, was nächstes Jahr geschehen wird. „Dabei werden wir uns natürlich auch mit Eigenleistungen einbringen.“ Einnahmen hat der Kulturverein aus der Vermietung der im Haus untergebrachten Tierarztpraxis von Richard Grilc.

Stiegenbausteine

„Dazu werden wir eine Aktion mit Bausteinen ab 50 Euro ins Leben rufen“, so Katz, wobei die Sponsoren auf den Stufen der neuen Stiege zum Veranstaltungsraum verewigt werden. Im Gebäude werden ebenerdig Sitzungsräume, Archiv und Vereinsbüro untergebracht. Im Dachgeschoß werden zwei Räume so adaptiert, dass man sie einzeln als Proberäume für das Puppentheater und Chorproben nutzen und diese auch zu einem großen Veranstaltungsraum für 90 Besucher öffnen kann. Kulturell beleben werden die ehemalige Bankfiliale die Vokal-Instrumentalgruppe PIS, das Oktet Suha, das Puppentheater und die Jugendgruppe Lutke Suha. Auch Bürgermeister Gerhard Visotschnig (SP) will das Projekt unterstützen und einen Förderantrag im Volksgruppenbeirat stellen. Nachdem man nach Auflassung der Filiale in der Gemeinde Neuhaus kein Geld mehr beheben wird können, wünscht sich Visotschnig einen Bankomat im Ort.

HUBERT BUDAI
 

Zuletzt aktualisiert: 07.11.2011 um 20:19 Uhr1 Kommentar

30 Jahre Oktet Suha

Foto © Katz-Logar

Mit einem Fest mit Freunden feierte das erfolgreiche Oktet Suha am Samstag sein 30-Jahr-Jubiläum im Gasthaus Motschulablick in Neuhaus.

Mit einem Fest mit Freunden feierte das Oktet Suha sein 30-Jahr-Jubiläum im Gasthaus Motschulablick in Neuhaus. Christine Meklin-Sumnitsch vom Kulturverein Drava, Bürgermeister Gerhard Visotschnig und Sonja Kert-Wakounig, Chefin des Christlichen Kulturverbandes, sowie ÖSG-Präsident Raimund Grilc würdigten die Verdienste des Oktet Suha. Zuletzt aktualisiert: 31.10.2011 um 20:19 Uhr2 Kommentare

Fest für Solidarität mit den Roma

„Romangero di – Dan Romov – Tag der Roma“ ist der Titel eines Solidaritätsfestes für Roma und Sinti aus Kärnten und Slowenien am Donnerstag in Bleiburg. Höhepunkt ist ein Konzert mit Harri Stojka.

Die Situation der Roma und Sinti ist in Kärnten nahezu unbekannt“, sagt die ORF-Journalistin Sabina Zwitter. Sie wird am Donnerstag in Bleiburg zwei Kurzfilme über die Situation der Roma in Kärnten und Slowenien vorstellen. „Wir wollen ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für Solidarität setzen.“ Dabei werden namhafte Referenten zu Wort kommen. Die Schriftstellerin Simone Schönett aus Villach wird in ihrem Referat Vorurteile aufarbeiten. „Lügen, wonach alle Roma Kriminelle und Diebe sowie minderwertige Wesen seien, verursachen Gewalt“, sagt Schönett, die im Verband österreichischer Sinti in Villach, der 1993 gegründet wurde, mitwirkt. Ungebildete Menschen glauben, dass es in Ordnung sei, gegen eine Volksgruppe zu hetzten. „Davon sind Politiker nicht ausgenommen“, so Schönett.

Geschichte der Verfolgung

Das Schicksal der „fahrenden Zigeuner“, die in Kärnten von den Nationalsozialisten fast ausgerottet wurden, wird ORF-Journalistin Gilda Horvath beleuchten und Charly Gärtner-Horvath mit seinem Roma-Bus über Lebensgeschichten der Roma in Österreich informieren. „Roma werden verfolgt und Europa schaut zu“, beklagt der Obmann der burgenländischen Roma, wo 1995 vier junge Männer ermordet wurden, „weil sie als Roma geboren wurden“. An der Diskussion werden Rudi Sarközi (Verein österreichischer Roma), Joe Horvat aus Murska Sobota (Slowenien) und der Musiker Harri Stojka samt Ensemble teilnehmen. Der Schulchor des Bundesgymnasiums für Slowenen wird gemeinsam mit Stojka, der ab 20 Uhr auf Einladung der Kulturinitiative Bleiburg im Alten Brauhaus konzertiert, die Roma-Hymne anstimmen. Veranstalter. Bildungsministerium, Grüne Bildungswerkstatt Minderheiten, Christlicher und Slowenischer Kulturverband, Kulturvereine Drava und Podjuna sowie Sodalitas. Zuletzt aktualisiert: 13.07.2011 um 08:41 UhrKommentare

Almfest mit Spielen und Oldtimern

40 Oldtimer aus dem Jaun- und Lavanttal und kamen auf den KömmelFoto © Katz40 Oldtimer aus dem Jaun- und Lavanttal und kamen auf den Kömmel

Über 400 Besucher waren am Sonntag beim Familienfest mit Feldmesse auf dem Kömmel. Auch 40 Oldtimer, die aus dem Jaun- und Lavanttal anreisten, konnten bewundert werden. Kinder führten Regie im Naturspiele-Paradies in mehr als 1000 Meter Seehöhe, das Vida Logar kreierte. Franz Hirm servierte mit seinem Team Spanferkel und Hausmannskost. KPD Drava-Obmann Leonhard Katz konnte zahlreiche Ehrengäste wie Bürgermeister Gerhard Visotschnig, Ökonomierat Fric Kumer, Rat-Vizeobmann Danilo Katz, den Unternehmer Adolf Krivograd, die Gemeinderäte Marko Trampusch, Benjamin Malle und Hans Jürgen Juwan, den Musiker Valentin Hirm, den Ethnologen Engelbert Logar sowie Bertl Lipusch, Helmut Blaej, Stanko Polzer, Alfred Meklin sowie den Gastwirt MZuletzt aktualisiert: 21.06.2011 um 10:31 UhrKommentare

Feierliche Firmung in der Pfarre Schwabegg

Herzlich empfangen wurde der Bischof in der Pfarre Schwabegg Foto © Katz-LogarHerzlich empfangen wurde der Bischof in der Pfarre Schwabegg

Anlässlich einer Firmung besuchte Bischof  Alois Schwarz die Pfarre Schwabegg. Grußworte kamen von Pfarrer Simon Wutte, Pfarrgemeinderat Josef Miheu, Kirchenchorleiter Stefan Tschreschnig, Bürgermeister Gerhard Visotschnig, Christina Kristof vom Kulturverein Drava, Brigita Lutnik vom Lebendigen Rosenkranz, Johann Kuschei für die Polizei, Josef Messner für die Jäger und Michael Lamprecht für die Feuerwehr. Zuletzt aktualisiert: 21.06.2011 um 10:27 UhrKommentare

Ein stimmiges Treffen im Schlossgarten

Seit zwölf Jahren wird das Festival Suha in Neuhaus gemeinsam mit der Gemeinde Dravograd durchgeführt. Über 400 Gäste ließen sich den Ohrenschmaus am Samstag nicht entgehen.

Foto © Rosina Katz-Logar1 / 52 Ausgezeichnete Vokalgruppen aus Schweden, Slowenien und Österreich sowie hohe Ehrengäste dominierten das 19. Festival Suha 2011 auf Schloss Neuhaus/Suha.

Ausgezeichnete Vokalgruppen aus Schweden, Slowenien und Österreich sowie hohe Ehrengäste dominierten das 19. Festival Suha auf Schloss Neuhaus/Suha.

Eva sowie Peter und Andrea Liaunig, das Oktet Suha und Bürgermeister Gerhard Visotschnig konnten Bischof Alois Schwarz, den slowenischen Minister Botjan ek, Generalkonsulin Dragica Urtelj, Bezirkshauptmann Gert Klösch, Nationalratsabgeordneten Peter Stauber, Landtagsabgeordneten Jakob Strauß, Direktor Herbert Pewal, Monsignore Ivan Olip, Konsulent Ricci di Bernardo, Rechtsanwalt Matthäus Grilc, Bürgermeister Valentin Blaschitz, Architekt Josef Klingbacher, EL-Chef Vladimir Smrtnik, KKZ-Chefin Sonja Kert, SPZ-Obmann Marijan Sturm, Dravograds Vizebürgermeister Alfonz Nabernik, Stadtrat Georg Mandl, die Gemeinderäte Peter Trampusch, Evelyn Urach-Sternjak, Gerald Skubl und Hans Jürgen Juwan, die Künstler Hermann Germ und Albert Mesner sowie mehr als 400 weitere Gäste begrüßen. Organisator des Festivals, das durch einen Besuch im Museum Liaunig und einen Empfang im Schlossgarten eingeleitet wurde, war Jokej Logar, Vizeobmann des Kulturvereines Drava. Zuletzt aktualisiert: 07.03.2011 um 20:18 UhrKommentare

Lustige Olympiade zum Fasching

Mit einer lustigen Olympiade feierten am Samstagnachmittag über 100 Kinder im Kulturni dom in Bleiburg den Fasching. Die Spiele und Bastelstationen – wie Puppen basteln, Schätze suchen, fotografieren – bereiteten der Kulturverein Drava und der Gemischte Chor Podjuna aus Bleiburg mit Vida Logar, Traudi Katz-Lipusch, Sabine Buchwald, Mateja Nachbar, Alina und Klara Logar, Silvia Hirm und Victoria Meklin mit zahlreichen Helfern vor, durch das Programm führte Milan Piko. Eva Verhnjak-Pikalo und Matthäus Nachbar verschenkten Krapfen. Mit den Kindern feierten Stadtrat Georg Mandl, KPD-Drava-Obmann Leonhard Katz, Bankchef Lorenz Kumer, der Musiker Valentin Hirm, Lukas Ottowitz, Boris Sturm, und Vladimir Nachbar. Zuletzt aktualisiert: 22.02.2011 um 10:33 Uhr1 Kommentar

400 Gäste bei der Jubiläumsfeier

Der Katholische Kulturverein Drava aus Schwabegg/vabek beging am Samstag mit einer großen Feier sein 100-jähriges Bestandsjubiläum.

Foto © Katz-Logar1 / 28 Der Katholische Kulturverein Drava aus der Gemeinde Neuhaus/Suha ist 100 Jahre alt.

Beim Had’nwirt Hafner in Oberdorf hat am Wochenende der Kulturverein Drava mit mehr als 400 Gästen gefeiert. Valentin Inzko, der Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, sprach von einer „Erfolgsgeschichte des Vereins“. Bürgermeister Gerhard Visotschnig (SP) hob die guten interkulturellen Kontakte in der Gemeinde Neuhaus hervor. Ehrengäste der Veranstaltung waren der slowenische Minister Botjan ek und Staatssekretärin Anja Lorenzetti, Generalkonsulin Dragica Urtelj, Igor Tersar vom Kulturministerium, Eva Liaunig, Rats-Vizeobmann Danilo Katz, Bankdirektor Joko Nachbar, Monsignore Ivan Olip, die Pfarrer Simon Wutte, Franz Kramberger und Joe Valeko, Bleiburgs Kulturstadtrat Georg Mandl, Stefan Domej, Ökonomierat Fric Kumer, Martin Kuchling und Nuej Tolmaier vom Christlichen Kulturverband, Hofrat Augustin Brumnik, Josef Habernik und tefan Kramer. Durch das Programm, bei dem alle Kulturträger aus der Gemeinde Neuhaus und der Chor „Mlada Podjuna“ aus Bleiburg mitwirkten, führte Jokej Logar. Hausherr und Had’nwirt Peter Rupitz überreichte dem Obmann des KPD Drava, Leonhard Katz, eine Riesen-Had’ntorte.   Zuletzt aktualisiert: 17.02.2011 um 11:55 UhrKommentare

Seit 100 Jahren ein Fels in der Brandung

Der slowenische Kulturverein Drava in Schwabegg ist 100 Jahre alt. Das Jubiläumsfest findet diesen Samstag um 20 Uhr im Gasthaus Hafner in Oberdorf mit zahlreichen Ehrengästen statt.

Die jungen Sänger und Sängerinnen von Lutke Suha sind Teil des Kulturvereines DravaFoto © DravaDie jungen Sänger und Sängerinnen von Lutke Suha sind Teil des Kulturvereines Drava

Wer träumt nicht davon, ein ganzes Jahrhundert auf unserem Planeten gelebt zu haben? Für den slowenischen Kulturverein Drava bedeuten 100 Jahre eine Erfolgsgeschichte der Kultur in Neuhaus.

Das Jubiläum wird am diesem Samstag, den 19. Februar, im Gasthaus Hafner in Oberdorf gefeiert. Der Hohe Repräsentant Valentin Inzko wird die Festansprache halten, als Ehrengäste sind der slowenische Minister Botjan ek sowie Bezirkshauptmann Gert Klösch angesagt. Gäste sind die Schlosskapelle Neuhaus, der Gemischte Chor Heimatklang Bach, der Jugendchor Mlada Podjuna aus Bleiburg, das Quintett Bene, das Jauntal Trio Lipusch, die Familienmusik Valentin Hirm sowie alle aktiven Gruppen des Jubilars – das „Oktet Suha“, Lutke Suha, das Ensemble „PiS“ sowie Pepej Krop mit Band, der ein „Jahrhundertlied“ zum Thema KPD Drava, das in limitierter Auflage (100 Stück) auch als CD erscheinen wird, vorstellen wird. Richard Grilc befasst sich in seinem aktuellen Puppentheater ebenso mit dem Thema „100 Jahre KPD“.

Gründerzeit

Gegründet wurde der Kulturverein am 4. Mai 1910 auf Initiative des damaligen Schwabegger Pfarrers Franc Uranek, der aus Loibach stammte. Laut Chronik waren Theateraufführungen, ei-ne Vereinsbibliothek, Vorträge zu Sachthemen sowie ein gut ausgebildeter Kirchenchor, der viele Veranstaltungen musikalisch umrahmte, die ursprünglichen Hauptaufgaben des Vereins. Während der NS-Zeit war die Vereinstätigkeit verboten. Nach dem Krieg war die Kulturarbeit zwar nicht einfach, sie konnte sich aber doch im Laufe der Jahre etablieren. 1990 wurde dem Verein, der heute mehr als 80 aktive Mitglieder zählt und in der Gemeinde Neuhaus jährlich rund 14 Kulturveranstaltungen mit 4000 Besuchern auf die Beine stellt, für seine Völker verbindende Kulturarbeit das Gemeindewappen der Gemeinde Neuhaus verliehen. Zu den größten Erfolgen des Vereins zählen in jüngster Zeit das Festival Suha, die Puppentheatergruppe und die Herausgabe von Büchern heimischer Autoren wie Ivanka Polanc, Hermann Germ oder Marija Kamnik.

Verein von den Nazis verboten

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der slowenische Kulturverein Drava 1941 von der Bezirkshauptmannschaft aufgelöst. Die Bibliothek wurde zerstört, die Bücher auf dem Dorfplatz verbrannt. Slowenisch wurde als Umgangssprache verboten. Den Vereinsraum im Pfarrhaus bezogen Soldaten.

Am 14. April 1942 wurden in Schwabegg/vabek und Neuhaus unbescholtene slowenische Familien wie Glinik-Gornik, Kosmac-Lenik, Vrhnjak, kof, Kajnik, upanc und Angela Ferk ausgesiedelt. Am 19. März 1944 fielen in Bach sieben Bomben. Als nach dem 7. Mai 1945 in der Kirche wieder slowenische Lieder erklangen, hätten die Kirchenbesucher Tränen in den Augen gehabt, so die Vereinschronik. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Arbeit des Vereines durch ehemalige Nazis stark behindert. Die erste Generalversammlung des Kulturvereins Drava fand am 15. August 1946 im Gemeindehaus Schwabegg/vabek – damals noch eigenständige Gemeinde – statt. Zuletzt aktualisiert: 15.01.2011 um 05:00 UhrKommentare

 

100 Jahre KPD Drava

19. Februar 2011: Festveranstaltung zum Jubiläum.

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Der Katholische Kulturverein Drava feiert heuer sein 100-jähriges Bestandsjubiläum. Zu diesem Anlass laden wir Sie am 19. Februar 2011 um 20:00 Uhr ins Gasthof Hafner in Oberdorf/Schwabegg ein. Mit dabei:

 

  • Schlosskapelle Neuhaus
  • Gemischter Chor Heimatklang Bach
  • Kvintet Bene
  • Mladinski zbor Podjuna
  • Oktet Suha
  • Lutke Suha
  • Familie Foltej Hirm
  • Pevsko – instrumentalna skupina KPD Drava
  • Theatergruppe

Valentin Inzko konnte als Gastredner gewonnen werden.

Kommen Sie und feiern Sie mit uns mit!

Der Tierarzt, der die Puppen tanzen lässt

Das Österreich-Bild am Sonntag lässt „Kärntens Puppen erzählen“ und bittet dafür auch Tierarzt Richard Grilc aus Schwabegg vor den Vorhang.

Ein Sänger aus der Riehl-WerkstattFoto © EinhauerEin Sänger aus der Riehl-Werkstatt

Wenn „Kärntens Puppen erzählen“, kommt man am internationalen Puppenfestival „Cikl Cakl“ in St. Michael ob Bleiburg nicht vorbei. Für den Film von Barbara Altersberger ließ unter anderem der Tierarzt Richard Grilc aus Schwabegg seine Puppen „Lutke Suha“ tanzen.

„Seit ich denken kann, wollte ich mit Puppen Geschichten erzählen“, erzählt Richard Grilc. Der 47-jährige Veterinärmediziner, für den Puppentheater „ein Urlaub für das Gehirn“ und eine – wie er sagt – „schöngeistige Partie ist“, erweckt seit nunmehr 32 Jahren selbst gebaute Puppen zum Leben. Und zwar mit Kindern aus St. Michael, Neuhaus, Klagenfurt und aus dem Gailtal. Die von ihm bearbeiteten und verfassten Texte mit fantastischen, sozialkritischen und politischen Inhalten sollten auch Erwachsenen zu einer „Frischzellenkur“ verhelfen. Die Leidenschaft für das Puppenspiel hat ihn sofort gepackt, als er als Gymnasiast dieser Kunstrichtung begegnete.

24 Stunden

„Der Puppenvirus hat mich vereinnahmt“, sagt Grilc, der in seinem „normalen“ Leben beim Kälberzeihen auf Bauernhöfen oder in seiner Stammkneipe anzutreffen ist. Bis eine Puppe funktioniere, seien bis zu 24 Stunden Schufterei mit Styropor, Schaumgummi und Papiermasché notwendig. „Kinder können hart arbeiten“, weiß Grilc, der die kleinen Künstler in jede Entstehungsphase des Stückes einbezieht. Am spannendsten sei die Arbeit mit jener Altersgruppe, die noch nicht so gut lesen kann. „Ein Kind vom stotterigen Lesen zum perfekten Spieler mit dem notwendigen „Kick“ zu führen ist hart und gleichzeitig faszinierend.“ Das Kind müsse die Puppe mit dem eigenen Ich zum Leben erwecken. Alles spiele sich in drei Dimensionen ab: Stimme, Animation, Puppenführung. Dazu kämen Lichteffekte, die Tontechnik, die Szene sowie Musik- und Tanzelemente. „Das genau konzipierte Zusammenspiel vieler Elemente formt das Resultat“, sagt der Perfektionist in Sachen Puppen. „Eine gut geführte Puppe bringt jedes Gefühl zum Ausdruck.“ Dann sei sie auch in der Lage, Jung und Alt in eine Theaterwunderwelt zu entführen. Höchste Anerkennung erhält Grilc immer wieder von seinen kleinen Puppenspielern. „Wenn sie Spaß an der Sache haben, bin ich zufrieden“, sagt der kreative Kopf, der in Neuhaus gerade mit 20 Kindern mitten in den Proben steckt: Am 19. Februar tanzen seine Puppen zu Ehren des Kulturvereines Drava, der sein 100- Jahr Jubiläum feiert. Zuletzt aktualisiert: 01.06.2010 um 20:30 UhrKommentare

Chorkonzert mit den Nachbarn

Auf Einladung des Männerchores „Stanko Rek“ gastierte der Chor „Pevsko – instrumentalna skupina“ des Kulturvereines Drava aus Schwabegg kürzlich in Dravograd. Das Konzert fand in der Veitskirche aus dem 12. Jahrhundert statt. Das Ensemble stand unter der Leitung von Vera Sadjak und wurde von Elisabeth Kontschitsch, Alina und Klara Logar, Olga Lutnik und Tamina Katz instrumental begleitet. Den slowenischen Männerchor dirigierte Metka Dobnik. Alfonz Nabernik, Vizebürgermeister der Stadt Dravograd, Partnergemeinde von Neuhaus, zeigte sich in seiner Ansprache über den grenzüberschreitenden Kulturaustausch sehr erfreut. Zuletzt aktualisiert: 28.04.2010 um 23:31 UhrKommentare

100 Jahre Drava

Großen Anklang fand das Frühlingskonzert des Kulturvereines Drava aus Neuhaus im Gasthaus Hafner in Oberdorf. Das Konzert stellte einen Auftakt zu den 100-Jahr-Feierlichkeiten des Kulturvereines dar. Neben der Puppentheatergruppe „Lutke Suha“ mit Traudi Katz-Lipusch, Vida Logar, Richard Grilc und Imke Logar-Thiessen begeisterten das “ Oktet Suha“ und das Ensemble „PIS“ mit  Vera Sadjak das Publikum und die Ehrengäste. Zuletzt aktualisiert: 14.11.2009 um 20:12 UhrKommentare

Ehrlicher Dialog beginnt bereits bei den Kindern

Mit Kreativität kamen sich Volksgruppen näher.

Ein Projekt, das verbindet, fand kürzlich in der Gemeinde Neuhaus statt. Kreativität und Sprache waren zentrales Thema des interkulturellen Projektes in Schwabegg. Dieses fand auf Einladung des slowenischen Kulturvereines Drava am Dienstag in der Volksschule Schwabegg statt. Unter der Leitung von Vida Logar, Christine Meklin, Stefanie Kap, Alina Logar, Rosina Katz und Daniela Reinhart stellten 35 Kinder Applikationen aus Acryl und Spagat auf Holz sowie, dem Anlass entsprechend, lustige Gänse her. Daneben gab es Tanz, Lieder und Spiele, eine Messe mit Pfarrer Simon Wutte und ein gemütliches Abendessen in der Posojilnica Bank, das die Familie Hirm servierte. „Das Projekt ist wegen seiner Offenheit seit mehr als 15 Jahren sehr gefragt“, sagte Vereinsobmann Leonhard Katz. Die Verbindung von Sprachen und Kunst in einer angenehmen Atmosphäre sei gut geeignet, einen ehrlichen Dialog zwischen den Volksgruppen aufzubauen. Zuletzt aktualisiert: 10.08.2009 um 20:42 UhrKommentare

Harmonisches vom EU-Abgeordneten

Volksmusik aus Kärnten, Slowenien und der Steiermark erklang Sonntag in Heiligenstadt. Auch EU-Abgeordneter Lojze Peterle spielte auf.

Eva Logar mit Bürgermeister und EhrengästenFoto © KatzEva Logar mit Bürgermeister und Ehrengästen

Mehr als 400 Gäste applaudierten den 50 Volksmusikanten, die einzeln und in Gruppen am Sonntag beim Internationalen Volksmusikantentreffen in Heiligenstadt bei Neuhaus ihr Können präsentierten. Stargast der Veranstaltung, die vom Kulturverein Drava zum 21. Mal organisiert wurde, war der frühere slowenische Ministerpräsident und jetzige EU-Abgeordnete Lojze Peterle, der sich mit seiner Mundharmonika in die Herzen der Zuhörer spielte. Begleitet wurde er vom Harmonika- Weltmeister Zoran Zorko. Peterle zeigte sich vom Ambiente und vom Publikum begeistert. „Ich spiele auch in Brüssel für hohe Gäste des EU- Parlamentes, wie zum Beispiel Helmut Kohl auf“, erzählte er. Ältester Musikant war mit 80 Jahren Hanzi Wank aus Tainach. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte der Selbstvermarkter Franz Hirm. Jokej Logar führte mit Humor durch das dreistündige Programm. Ehrengäste waren Pfarrer Simon Wutte, Bürgermeister Gerhard Visotschnig, die Gemeinderäte Peter Trampusch und Gerald Skubl, Karl Smolle, der Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, EL-Chef Vladimir Smrtnik, die Ökonomieräte Fric Kumer und Franz Steharnig, die Installateursmeister Johann und Werner Findenig, der Kaufmann Franz Schuler, der Unternehmer Walter Ferk sowie der Gastwirt Manfred Skubel. Zuletzt aktualisiert: 13.07.2009 um 20:32 UhrKommentare

Natur-Olympiade in luftiger Höhe

Hirm, Franz Lutnik, Jakob Logar, Leonhard Katz, Visotschnig (von links)Foto © KK/PrivatHirm, Franz Lutnik, Jakob Logar, Leonhard Katz, Visotschnig (von links)

Eine Natur-Olympiade mit zehn Stationen konnten knapp 40 Kinder am Sonntag am Kömmel erleben. Die Spiele, die auf der 1100 Meter hoch gelegenen Almwiese beim „Stiebar“ über die Bühne gingen, hat die Pädagogin Vida Logar zusammengestellt. Die Olympiade fand im Rahmen eines großen grenzübergreifenden Almfestes statt, das vom Kulturverein Drava, von der Zivinorejska Zadruga Bleiburg und der slowenischen Jungschar organisiert wurde. Zuletzt aktualisiert: 27.04.2009 um 20:50 UhrKommentare

Kulturverein ließ Frühling erklingen

Sehr gut besucht war das traditionelle Frühlingskonzert des Kulturvereines Drava aus Neuhaus am Samstag im Gasthaus Hafner in Oberdorf. Das Oktet Suha unter Edi Oraze, der Männerchor Kralj Matjaz unter Hannes Kosutnik, das Ensemble „PIS“ unter Vera Sadjak, Kinder der Volksschule Schwabegg mit Stefanie Kap und Gäste aus Holland überbrachten einen bunten Liederstrauß. Durch das Programm führte Jokej Logar, die Dekoration schufen Schüler der 2b-Klasse der Hauptschule Bleiburg mit Christine Meklin. Zahlreiche Ehrengäste fanden sich ein, wie Pfarrer Simon Wutte, der slowenische Generalkonsul Matjaz Longar, Bürgermeister Gerhard Visotschnig mit Gattin Helga sowie Bleiburgs Kulturstadtrat Georg Mandl. Zuletzt aktualisiert: 26.08.2008 um 07:46 Uhr1 Kommentar

Handke-Lesung bei Liaunig

Peter Handke liest in Neuhaus/SuhaFoto © KatzPeter Handke liest in Neuhaus/Suha

Obwohl die öffentliche Hand keinen einzigen Cent zur Realisierung des Liaunig-Museums in Neuhaus/Suha beisteuerte, wird das heimische Kulturpublikum doch die eine oder andere Veranstaltung in dem außergewöhnlichen Museumsbau erleben dürfen. Vor Eröffnung. Noch vor der offiziellen Eröffnung sickerte durch, dass am 27. September niemand Geringerer als Peter Handke den bis dato wenig bekannten Ort beehren wird. Gemeinsam mit dem Verleger Lojze Wieser wird der im Pariser Exil lebende Schriftsteller aus dem letzten Werk seines im Februar verstorben Kollegen Lipej Kolenik lesen. „Von Neuem – Znova“ befasst sich mit Kärntner Slowenen unter der britischen Besatzungsmacht nach 1945 und wird im September im Klagenfurter Drava-Verlag erscheinen. Lesung. Die Lesung wird dem Anlass und Ort entsprechend zweisprachig erfolgen. Ob Handke, dessen „Morawische Nacht“ erst kürzlich für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde, eine Zugabe aus eigenen Werken geben wird, ist derzeit unbekannt. Tatsache ist, dass dem 65-Jährigen der gute Ruf des unweit von Griffen gelegenen Liaunig-Museums längst zu Ohren gekommen ist.

 Zuletzt aktualisiert: 17.06.2008 um 15:22 UhrKommentare

Festival Suha 2008 auf Schloss Neuhaus

Am 21. Juni findet auf Schloss Neuhaus das 16. internationale Festival Suha 2008 statt. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr.

Oktet Suha Foto © Katz-LogarOktet Suha

Herbert und Eva Liaunig öffnen am Samstag, dem 21. Juni um 20.30 Uhr ihr privates Renaissanceschloss in Neuhaus/Suha für das nunmehr 16. internationale Oktett-Festival. Das besondere Ambiente der historischen  Kulisse gehört ebenso zu den Geheimnissen des bisherigen überregionalen Erfolges der Veranstaltung wie das hohe Niveau und die Vielfalt des Programms. Veranstalter sind das „Oktet Suha“, Träger des Europapreises für Volkskunst der Stiftung Alfred Töpfer aus Hamburg sowie die Gemeinden Neuhaus und  Dravograd (SLO). „Das grenzüberschreitende Festival hat wichtige politische und wirtschaftliche Weichen zwischen den Nachbarsgemeinden gestellt“, meint  Jokej Logar, Manager des Festivals. Diesmal konnte er international profilierte Vokalgruppen aus Ungarn, Slowenien, Kroatien und Österreich gewinnen, die die Vokalmusik in ihrer ganzen Breite, auch stilistisch  übergreifend,  präsentieren werden. „Bevor wir eine Gruppe einladen, prüfen wir ihre musikalische Qualität“, so Logar. Viele Kontakte konnte das Oktet  uha seit seiner Gründung im Jahre 1980 auf seinen zahlreichen Konzertreisen durch Nordamerika, Australien und Europa knüpfen. Bisher absolvierte der  Chor mehr als 1100 Konzerte. Mit dem neuen künstlerischen Leiter Edi Oraže und dem neuen Tenoristen Günter Weratschnig, einem Architekten aus Klagenfurt, erlebt das Oktett  einen starken musikalischen Impuls. Edi Oraže ist Leiter des Kärntner Jugendchores und betätigt sich auch als Komponist. Das Konzert in Dravograd, am Freitag, dem 20. Juni um 20.30 Uhr, findet heuer erstmals am romantischen Gelände des Schlosses Dvorec Bukovje statt. Programm 2008 Vocal-Jazz vom Feinsten ist von den „Four Fathers“ aus Ungarn zu erwarten. Das Ensemble präsentiert Eigenkompositionen sowie Songs weltbekannter  Gruppen. Bodenständiges kroatisches Liedgut bringt die Gruppe „Klapa  Skradinke“ nach Neuhaus. Weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt sind  die Stimmen aus Kärnten, die ebenfalls am Schloss Neuhaus zu Gast sind. Aus Slowenien kommt die Vokalformation „Vivere“. Mit dabei sind außerdem das Vokalensemble „PIS“ vom KPD Drava und das Oktett „Dravograd“. Moderator des Abends ist Danilo Katz. Empfand der Gäste vor dem Konzert um 19 Uhr im Schlossgarten durch Eva und  Herbert Liaunig und Bürgermeister Gerhard Visotschnig. Zuletzt aktualisiert: 03.05.2007 um 09:01 Uhr

Beim Konzert tanzten die Puppen

Die Musiker des Jugendorchesters der Schlosskapelle Neuhaus, die unter anderem in der Musikschule Lavamünd ausgebildet werden, waren Ehrengäste beim Frühlingskonzert des Kulturvereines Drava aus Schwabegg. Geleitet wird das Jugendorchester, das aus mehr als 20 Mitwirkenden im Alter von vier bis 18 Jahren besteht, von der Musikstudentin Regina Kresnik. Bei dem Frühlingskonzert hatte auch die Puppentheatergruppe „Lutke Suha“ unter der Leitung von Tierarzt Richard Grilc Premiere. Außerdem wirkte das Ensemble PIZ unter der Leitung von Vera Sadjak mit. Durch das Konzertprogramm führte Jokej Logar.