Odprtje razstave Christine Meklin-Sumnitsch / Ausstellungseröffnung

Zelo uspešno je potekala vernisaže Christine Meklin-Sumnitsch v soboto 12. maja 2018 v Hiši kulture. Nad 100 obiskovalcec je občudovalo bogato razstavo 57-ih slik. Razstavo je otvoril župan Gerhard Visotschnig, glasbeno jo je oblikovala Pevsko-instrumentalna skupina pod vodstvom Jasmine Mandl ob spremljavi Vere Sadjak, Klare Logar, Timne Katz in Eve Kogelnik. Umetnico je na zelo posrečen način predstavila Victoria Meklin.

Ein voller Erfolg war die Ausstellungseröffnung der Künstlerin Christine Meklin-Sumnitsch im Haus der Kultur/Hiša kulture. Mehr als 100 Gäste bewunderten die 57 ausgestellten Bilder. Die Ausstellung eröffnete Bürgermeister Gerhard Visotschnig. Musikalisch umrahmte die Vernissage das Ensemble Pevsko-instrumentalna skupina. Victoria Meklin stellte die Künstlerin beeindruckend vor.

Zahlreiche Ehrengäste besuchten die Veranstaltung: Bürgermeister Gerhard Visotschnig, Amtsleiterin Regina Wiedl, Kulturstadtrat Markus Trampusch, der Musiker Bertl Lipusch, Irene Wagner und Ciril Opetnik vom Pfarrgemeinderat, der Künstler Emil Oman, Oberärztin Irene Logar, der Land- und Gastwirt Franz Steharnig, Sport Direktor Silvo Kumer, Michael Zenkl von der Kärntner Landesversicherung, Nahversorger Fleischermeister Franz Hirm, Joško Hudl, Vorstandsmitglied des Kulturni dom in Bleiburg/Pliberk, Nedelja Redakteurin Micka Opetnik, Sebastian Trampusch, Redakteur von Novice, Marica Kušej vom ORF, Fritz und Nežika Kert, Marijan Kumer  Posojilnica Bank, Prokurist Alfred Meklin,  Peter Mauthner, ehem. Vorstandsdirektor der Raika Eberndorf uva.

Hvala za obisk! Wir danken für den Besuch! Slike /Bilder

 

Mama Vernissage ( govor/Ansprache Victoria Meklin)

Kurze Begrüßung

Ich möchte sie alle recht herzlich zur der Vernissage unserer Künstlerin Christine Meklin begrüßen.

Pravprisrčno Vas pozdravljam na Vernissagi naše umetnice Christine Meklin.

 

Einleitung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ansel Adams sagte einmal „In jedem Bild gibt es zwei Personen: Den Fotografen und den Betrachter“, ich möchte mir jedoch erlauben, das Zitat wie folgt zu adaptieren: „In jedem Bild gibt es zwei Personen: Den Künstler und den Betrachter“. In unserem Fall ist die Künstlerin Christine Meklin und die Betrachter sind Sie alle hier im Raum. Ohne die Künstlerin gäbe es keine Ideen und so auch keine Bilder und ohne Sie gäbe es keine Betrachtung der Werke und auch keine Vernissage. Sie sehen also wie wichtig auch Sie für die Kunst sind. Daher bedanke ich mich rechtherzlich für ihr zahlreiches Erscheinen.

 

 

Umenila sem sledeči Citat Ansela Adamsa: »V vsaki sliki sta dve osebi: Umetnik in opazovalec.«

Danes zvečer je umetnica naša Christine Meklin in opazovalci ste Vi vsi. Torej brez Vas umetnost tudi ne bi bila možna, ker, kaj bi bila slika, če jo nobenden ne pogleda in kaj bi bila Vernissaga, če nobeden ne bi bil tukaj. Zato se pravprisrčno zahvaljuem da ste danes v takem štivilu prišli na otvoritev razstave.

 

 

Allgemeine Kurzbeschreibung des Hintergrundes von Christines Kunst

 

 

 Also, „Ein Maler zeigt einem, was er gemalt hat, aber ein Künstler zeigt einem warum er gemalt hat.“

Kunst gibt den Blick in die Seele des Menschen wieder, in seine inneren Gedanken und Gefühle. Viele drücken ihre Gefühle in Form von Gesprächen, Geschriebenen oder auch in Form von etwas Visuellem aus. Christine Meklin macht sich seit jeher Gedanken darüber, was sie berührt, was sie wahrnimmt, was sie aufregt, was sie anstößt, was ihr begegnet und das wird auch in ihrer bildenden Kunst sichtbar.

 

 

„Slikar nam kaže kaj je slikal, umetnik pa nam kaže zakaj je slikal.«

Umetnost razkrije nortanjost človeka, in razodeva svoja čustva in misli. Vsak to izraža na svoj način, ali v grovoru, ali v pisanju, ali pa v sliki. Christine Meklin nam v njeni slikarski umetnosti pokaze vse to, kar se dogaja v njenih mislih, vse česa se dotakne, kar opazi, kar jo razočara in vse kar srečava v vsakdanjem žvljenju.

 

 

Inhalt ihrer Kunst

 

 

 

 

 

 

 

Was schon Pablo Picasso in seinen Worten: „Kunst wäscht den Staub des Alltages von der Seele.“ festgehalten hat, findet sich auch in Christine Meklins Werken wieder. Sie verarbeitet nicht nur ihre eigene Realität in ihren Werken, sondern greift auch oft globale Themen und Geschehnisse auf, die die Welt berühren. Christines Kunst eröffnet einen globalen Blick nach außen in die Welt mit all ihren Freiheiten und Einschränkungen. Sie lebt von Begegnungsräumen, die sich einem auch im realen Leben, zufällig, gewollt, ungewollt, lange oder kurz eröffnen. In diesen Begegungsräumen finden sich immer Menschen, bzw. menschliche Silhouetten. Sie sind nicht immer symmetrisch und proportional perfekt. Dies sieht Christine Meklin als Symbol für die Unvollkommenheit des Menschen, denn ein Mensch kann, wie in ihren Bildern, dick oder dünn, groß oder klein, deformiert, beschnitten oder unproportioniert sein.

 

„Umetnost pomije vsakdanji prah iz duše.« to je rekel že Pablo Picasso in to se kaze tudi v Christinini umetnosti. V svojih slikah Christine ne predela le svojo resničnost, temveč tudi to kar se dogaja na svetu in česa se ves svet dotakne. V njenih slikah se nam odpre pogled na Svet z vsemi srečanji, ali so slučajni ali načrtovani, ali do solgi ali kratki. Christine Meklin izraža srečanja v tem, da so v njenih slikah vedno ljudi, oziroma siluete ljudeh, ki pa niso perfektni. To bi naj izražalo nepopolnost človeka.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paul Klee sagte einst: „Kunst gibt doch nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“

Neben den sichtbaren Dingen des Lebens, macht Christine Meklin mit ihren Werken auch Dinge sichtbar, die uns ständig umgeben, die wir aber nicht bewusst wahrnehmen. So widmet sie sich besonders, in ihren neuesten Werken den Verbindungen und Vernetzungen in der Welt, die sie durch netzartige Strukturen sichtbar macht. Damit meint sie nicht nur zwischenmenschliche Verknüpfungen, sondern auch digitale Verknüpfungen, Gedankliche Verknüpfungen, so wie physische und physikalische Verbindungen, die alle gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegen und denen man gewollt oder ungewollt ständig ausgesetzt ist. In diesen ständigen Vernetzungen finden sich auch immer Inseln der Ruhe, wo die Verknüpfungen gelockert und teilweise gar nicht vorhanden sind.

 

„Umetnost ne izraža to kar je vidno, temveč razkrije kar je nevidno.« Christine v svojih slikah izraža to kar nas ves čas obdaja in česa se ne zavedamo. V njenih najnovejših slikah upodablja povezave in prepletnosti našega vsakdanja. V vzorcih na slikah ne izraža le medčloveške povezve, temveč tudi digitalne, fizične in miselne prepletnosti. Med temi prepletnostmi se vedno najdejo tudi kraje miru kjier se te prepletnosti sproščajo.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

David Hockney hielt schon fest, dass Oberfläche eine Illusion ist und Tiefe auch. In Christines Werken wird nur durch Farbwahl und Farbauftrag eine große Tiefenwirkung erzielt, die in den Werken Räume schafft und die wichtigen Dinge hervorhebt, sowie Unwesentliches in den Hintergrund rückt. Das bringt eine große Dynamik in die Bilder, die sie erst so richtig wirken lässt.

 

„Površina je iluzija, globina tudi.« V Christininih Slikah se vedno kaže tudi velika globina, katero ona doseže samo z barvami. Od te globine živijo njene slike in pridobijo mnogo dinamike.

 

 

Technik

 

 

Wie auch in diesem Zitat, beginnt jedes Werk von Christine Meklin mit einer Idee. Zu dieser Idee hat Christine auch immer schon eine Technik im Kopf, sie findet jedoch erst während der Umsetzung heraus, ob sich Idee und Technik vereinen lassen. Sie wendet meist Mischtechniken an, das heißt, sie verwendet unterschiedliche Farben, Malgründe und Malutensilien. Dies recht von Acrylfarben, bis hin zu Seidenpapier, von Keilrahmen über Holz bis hin zu Fensterrahmen und von Fingern, über Pinseln und Spachteln, bis hin zu Alltagsgegenständen. Nicht nur ihre Techniken und Materialien sind sehr abwechslungsreich, sondern auch die Orte wo sie malt. Diese reichen vom Keller, über das Wohnzimmer und die Terrasse bis hin zur Wiese. Christine selbst sagt, sie scheue vor keiner Technik und keinem Material zurück. Dies habe sie vor allem ihrer Erfahrung als Technische Werk – und Zeichenlehrerin, sowie ihren zahlreichen Workshops, die sie leitet, zu verdanken.

 

 

„Umetnost je preobrazba ideje v temo.“ Tudi Christinina Umetnost se začne z idejo in z tehniko, katere ona poskuša združiti v slikah. Ali to uspe, se vedno kaže šele med ustvarjanju. Christine Meklin uporablja različnejše barve in tehnike, ki jih tudi meša. Sama reče, da nima strah pred nobeno tehniko ali barvo, ker je izkušena učiteljica ročnega dela in likovne vzgoje.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Albert Einstein sagte: „Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken.“.  Auch diese Kunst beherrscht Christine Meklin, zumal sie leidenschaftliche Lehrerin ist und in Workshops und Projekten gerne ihr künstlerisches Wissen sowie ihre eigens kreierten Techniken an Kinder und auch an Erwachsene weitergibt und so schon in vielen die Freude am künstlerischen Schaffen erweckt hat.

 

Albert Einstein je rekel sledeče: » Najpomebnejša je umetnost učitielja, ki prebudi veselje pri delovanju.« Tudi to način umetnosti obvlada Christine, posebno, ker je ona z veseljem učiteljica in rada posreduje otrokom in odraslim njene umetne tehnike v različnih delavnicah.

 

 

Abschluss

 

 

 

 

 

Nun bleibt mir nur noch ein letztes Zitat, nämlich, wie Miguel de Unamuno sagte: „In jedem Ende liegt ein neuer Anfang.“ Denn mit dem Ende meiner heutigen Ansprache, beginnt die Ausstellung unserer Künstlerin Christine Meklin. In diesem Sinne, genießen Sie die Ausstellung, betrachten Sie die Kunst und verbringen Sie einen schönen und anregenden Abend.

 

Želim Vam vsem prevlep večer in uživajte ob razstavi naše umetnice Christine Meklin.